Hohenberger Maibaum steht

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Hohenberger helfen zusammen, wenn der Maibaum nach alter Tradition mit viel „Hau ruck“ und Muskelkraft aufgestellt wird. ÌFoto: ng

Rosenberg-Hohenberg. Dieser Tage wurde nach 2019 erstmals wieder ein Hohenberger Maibaum aufgestellt. Das Besondere daran ist, dass dieses Frühlingssymbol noch mit reiner Muskelkraft und ohne den Einsatz von Kränen oder anderen Hebewerkzeugen in die Höhe gebracht wird.

Unter der Anleitung von Revierförster Helmut Haug wird jedes Jahr Anfang April eine gerade gewachsene Fichte gefällt, grob entrindet („geräppelt“) und auf dem Dorfplatz gelagert. Mitglieder der KJG befreien den Baum dann vollends von den letzten Rindenresten, während die älteren Jugendlichen noch einmal in den Wald fahren um Fichtenzweige für die Girlande und den Kranz zu holen. Außerdem suchen sie im aktuellen Holzeinschlag einen schönen Gipfel aus und bringen ihn in die Dorfmitte.

In der letzten Aprilwoche binden die Hohenberger Landfrauen Girlande und Kranz. Am Aufstellnachmittag versammeln sich rund 30 Helfer, die zunächst die Girlande anbringen und den Gipfel mit dem Stamm verbinden („bälzen“). Unter dem Kommando des „Richtmeisters“ Helmut Haug und gesichert mit dem Seil einer Seilwinde wuchten nun die Maibaumaufsteller mit viel „Hau ruck“ und Muskelkraft den Baum Schub um Schub in die Höhe.

Maibaum-Organisator Rudolf „Festus“ Knecht war sehr zufrieden; vor allem, weil doch eine Reihe junger Hohenberger gekommen waren und den „natürlichen Schwund“ an älteren Helfern ausglichen.

Am Sonntag, 15. Mai, lädt die KJG Hohenberg zu einer Maihocketse rund um den Hohenberger Maibaum ein.

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