In Jagstzell und Umgebung wird gebuddelt

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Bürgermeister Raimund Müller präsentiert dem Gemeinderat den neu angelegten Parkplatz Göpelscheuer in Jagstzell.

Der Gemeinderat Jagstzell begutachtet begonnene und abgeschlossene Baumaßnahmen.

Jagstzell. Die Besichtigung der sanierungsbedürftigen Alten Schule in Dankoltsweiler, die hergerichtete Obdachlosen- und Asylbewerberunterkunft und der neu angelegte Parkplatz Göpelscheuer standen auf dem Programm des Gemeinderates.

Alte Schule: Die Besichtigung startete mit der Begutachtung der Alten Schule in Dankoltsweiler. Ein barrierefreier Zugang soll gebaut werden. Der Vorbau des Gebäudes wurde entkernt. Dort sollen neue Toiletten entstehen, außerdem wird der Vorplatz neu gestaltet. Der Gesangverein Dankoltsweiler hat dort einen Vereinsraum belegt. Insgesamt zwölf Personen des Gesangvereins Dankoltsweiler haben sich bereits mit rund 100 Stunden an ehrenamtlichen Eigenleistungen eingebracht.

Mit den jetzt anstehenden Rohbauarbeiten soll Mitte Juni begonnen werden, gab Bürgermeister Raimund Müller bekannt. Die Außenfassade der Alten Schule soll saniert werden und erhält einen neuen Anstrich. Die Kosten der Sanierung bezifferte Müller auf 210 000 Euro. Die Gemeinde erhalte dabei einen rund 50-prozentigen Zuschuss.

Backhaus: Das teilrenovierte Backhaus in Dankoltsweiler wurde danach besichtigt. Das Dach wurde neu gedeckt, der Boden wurde betoniert, Wände verputzt und gestrichen, Elektroinstallationen verlegt. Die Tore und Türen sind neu erstellt worden. Insgesamt 400 Stunden ehrenamtliche Arbeit wurden hier geleistet. Die Restaurierung des alten Backofens steht noch an. Die Außenfassade muss noch neu gestrichen werden. Das Ziel ist es, das Backhaus in das Dorfleben zu integrieren und Veranstaltungen anzubieten.

Obdachlosen- und Asylbewerberunterkunft: Im Anschluss wurde die Obdachlosen- und Asylbewerberunterkunft in der Jagstzeller Jagstaue begutachtet, die vom Gemeindebauhof saniert worden ist. „Die Gemeinde Jagstzell ist verpflichtet, jedes Jahr drei Asylbewerber aufzunehmen“, erklärte Müller. Regelmäßig müsse die Einrichtung in der Jagstaue kontrolliert und neu hergerichtet werden. Die Fußböden und Fenster wurden nun unter anderem erneuert und die Küche renoviert.

Göpelscheuer: Der neu angelegte Parkplatz Göpelscheuer stand am Ende auf dem Programm. „Der Parkplatz kann sich wirklich sehen lassen. Er ist ein richtiges Schmuckstück geworden im Herzen von Jagstzell“, urteilte Müller. Das Anlegen des neuen Parkplatzes sei ein langgehegter Wunsch der Bevölkerung gewesen, so Müller. Nach dem Abriss der alten Göpelscheuer wurde das Areal als geschotterter Parkplatz lange Jahre genutzt. Er ist nun geteert und gepflastert. 23 Stellplätze wurden neu angelegt. Der Parkplatz verfügt auch über eine E-Ladestation für zwei Fahrzeuge. Es wurde darauf geachtet, Bäume zu pflanzen, die nicht harzen. Stromsparende LED-Stableuchten wurden außerdem aufgestellt. Den Eingang des Parkplatzes ziert zudem eine rund ein Meter hohe Mauer links und rechts, die die alte Göpelscheuer andeuten soll. Für die Herstellung des neuen Parkplatzes Göpelscheuer neben der Bahnunterführung an der B 290 sind 213 000 Euro investiert worden. Ein 60-prozentiger Zuschuss wurde gewährt. Achim Klemm

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