Inklusions-Herz schlägt am Stausee

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Die Wanderausstellung „Ein Herz für die Ostalb“ ist im Glaspavillon am Bucher Stausee zu betrachten.

Der Publikumsliebling „Ein Herz für den Ostalbkreis“ ist nun im Seepavillon in Rainau-Buch zu sehen. Welche Idee hinter dem Kunstwerk steht und wie es mit ihm weitergeht.

Rainau-Buch

Besucher des „Leuchtturm- Kiosk“ und Spaziergänger haben bereits das bunte Steinherz am Bucher Stausee entdeckt. Das inklusive Kunstprojekt „Ein Herz für den Ostalbkreis“ wird dort zum vorerst letzten Mal ausgestellt. Stefan Kitzberger, der Pächter des Seekiosks, freut sich über eine weitere Attraktivität und stellt gerne für die Ausstellung unter der Schirmherrschaft von Landrat Dr. Joachim Bläse den Seepavillon zur Verfügung.

Das Kunstprojekt startete im November 2020 und wurde initiiert von der Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung des Landratsamt Ostalbkreis, Petra Pachner, sowie von Susanne Schienle von der Lebenshilfe Aalen.

Kunterbunte Wackersteine

Grundierte Steine wurden an Interessierte verteilt und bemalt. Mit vielen Grüßen, Kommentaren und Gedanken versehen kam bald ein munteres Sammelsurium an kunterbunten Wackersteinen zusammen. Alle zusammen bilden nun ein großes, vor Kreativität strotzendes Herz - das „Herz für den Ostalbkreis“, ein kreatives Symbol der Solidarität unser Gesellschaft auch in Zeiten von Corona. „Ein großes Lob und vielen Dank an die vielen Künstlerinnen und Künstler, die diese Steine so vielfältig bemalt haben“, sagt Petra Pachner.

Dieses Herz wanderte nun quer durch den Ostalbkreis. Als „Zeichen für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft“ lag es bereits in zahlreichen Kommunen und Einrichtungen. Das Projekt war alleine anhand der Besucherzahlen und der vielen Nachfragen ein großer Erfolg und entwickelte sich zu einem regelrechten Besuchermagnet an den einzelnen Ausstellungsorten.

Vorerst letzter Stopp

„Mit unserer Idee dieses inklusiven Projektes wollen wir das Thema Inklusion über die Stadtgrenzen hinaus transportieren und zu einer lebendigen Inklusion motivieren“ so Susanne Schienle. So sei es zu interessanten Begegnungen und Gesprächen mit vielen Menschen der Aktion gekommen, über die sich Petra Pachner besonders freut.

Nun legt die Wanderausstellung in Rainau-Buch den letzten Stopp ein. Im Rahmen einer Finissage am 2. April wird Landrat Dr. Joachim Bläse ein Grußwort sprechen.

Dann legt das Herz eine Pause ein - bis zum nächsten Wiedersehen, verraten Petra Pachner und Susanne Schienle .

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