Jagdpachteinnahmen für den Wegebau

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Pfahlheim aus der Luft: Ein Rundweg für Radfahrer und Fußgänger ist Wunsch des Ortschaftsrates.

Der Pfahlheimer Ortschaftsrat befasst sich mit dem Feld- und Radwegenetz.

Ellwangen-Pfahlheim. Rund um Pfahlheim sollen Feldwege saniert und ein neuer Radweg geschaffen werden. Dies hat der Ortschaftsrat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Auch die geplante Renaturierung des Weiherbachs wurde thematisiert.

Das Abhalten der Sitzung trotz der Corona-Krise sei wichtig, damit wichtige Baumaßnahmen nicht ins Stocken kommen, erklärte Ortsvorsteher Wolfgang Seckler. Das Gremium beschloss einstimmig, dass mit den Geldern aus der Jagdpacht ein Teilstück des in das überregionale Radwegenetz integrierten Feldweges am Ihnberg hergerichtet werden soll. Dafür stünden rund 12 600 Euro zur Verfügung, erklärte Seckler.

Am Ihnberg war im Dezember von der Grillstelle aus ein rund 325 Meter langes Teilstück der Feldweg-Hauptachse in Richtung Hochgreut saniert worden. Jetzt soll ein ebenso langes Teilstück in Richtung Pfahlheim eine neue Tragdeckschicht erhalten. Weil die Gelder aus den Jagdpachteinnahmen nur für rund 120 Meter ausreichen, müsse der Rest mit den für allgemeinen Straßen- und Wegebau veranschlagten Haushaltsmitteln finanziert werden, sagte der stellvertretende Bauhofleiter, Klaus Hieber.

Für das Nachschottern von Feldwegen stehen weitere 1000 Euro zur Verfügung, betonte Seckler. Die Fronmeister müssten beim Bauhof den entsprechenden Bedarf anmelden. Hierzu erklärte Paul Walter, dass im Bereich Beersbach-Hirlbach bei mehreren Feldwegen dringender Handlungsbedarf bestehe.

Der Wunsch des Ortschaftsrats: ein Rundweg um Pfahlheim

Ein Wunsch des Gremiums für die Zukunft ist ein Rundweg für Fußgänger und Radfahrer rund um die Ortschaft Pfahlheim. Der Bereich zwischen Hasenbergstraße und Straßenmeisterei soll den ersten Bauabschnitt bilden. An der Straßenmeisterei soll auch der geplante Radweg in Richtung Röhlingen enden.

Bei einem Ortstermin sei der mögliche Trassenverlauf besprochen worden, informierte Seckler. Dabei sei klar geworden, dass der Weg teilweise auf der Trasse der Abwasserdruckleitung und somit südlich des Weiherbachs verlaufen sollte. Eigentlich war ein Weg nördlich des Baches anvisiert worden. Die Stadt müsste die entsprechenden Flächen aufkaufen. Dies hätte den Vorteil, dass die Abwasserleitung künftig nicht mehr auf Privatgrund verlaufe. Das Gremium stimmte geschlossen zu. Franz Rathgeb

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