Friedhof wird neu gestaltet

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Welche Bestattungsformen es künftig geben soll.

Jagstzell. Die Gesamtkonzeption für die Neugestaltung des Friedhofs in Jagstzell und die neuen Bestattungsformen hat Landschaftsarchitekt Andreas Walter in der Sitzung des Gemeinderats präsentiert. „Ihr Friedhof ist bereits sehr gut strukturiert“, sagte Walter. „Jetzt geht es um den Feinschliff und darum, wie man die Friedhofsanlage noch attraktiver und zukunftsfähig gestaltet.“ Gerade in Bezug auf die neuen Bestattungsformen müsse noch nachjustiert werden.

Insgesamt müsse der Pflegeaufwand beim Friedhof reduziert werden. Die klassischen Grabformen im Zentrum des Jagstzeller Friedhofes sollen bestehen bleiben. Der Friedhof soll später einen parkähnlichen Charakter erhalten, auch durch das Setzen witterungsrobuster Bäume und Pflanzen.

Bestattung unter Bäumen

„Auch unter Bäumen soll eine Bestattung ermöglicht werden“, hob Walter hervor. Rasengräber sollen als neue Bestattungsform dazu kommen, der Urnengrabbereich optisch eine Aufwertung erfahren und größer gefasst werden. Dazu gehöre das Pflanzen von Stauden und einer Hecke und das Aufstellen von Ruhebänken. „So wird ein besinnlicher Raum geschaffen“, so der Landschaftsarchitekt. Die Urnen-Stelen sollen als Option weitergeführt werden.

 Geplant ist, dass das behindertengerechte WC an die Aussegnungshalle angedockt und der Müllsammelplatz neu gestaltet wird. Ratsmitglied Matthias Engelhard monierte die hohen Kosten des WCs: „Insgesamt 80 000 Euro für einen Containerbau ist schon ein Wort.“  Der Gemeinderat stimmte der Friedhof-Gesamtkonzeption und der Kostenberechnung in Höhe von gut 325 000 Euro zu. Die Neugestaltung der Friedhofsanlage mit den neuen Bestattungsformen soll 2023/2024 umgesetzt werden. Das Gremium beauftragte den Fachmann mit der weiteren Umsetzung des Projekts.     ⋌⋌Achim Klemm

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