Große Wertschätzung der Arbeit der Ehrenamtlichen

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Die Sportgruppe "Fitteens" des SV Jagstzell begeistere die Gäste mit ihrem Showauftritt in der Gemeindehalle. Foto: AK
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In Jagstzell erfährt das Ehrenamt eine besondere Würdigung.

Jagstzell. Ganz im Zeichen des Ehrenamts stand der Neujahrsempfang der Gemeinde Jagstzell. Bürgermeister Patrick Peukert nutzte die Gelegenheit, um den zahlreichen Ehrenamtlichen Dank zu sagen. Eingebunden in die Neujahrsfeier war die Auszeichnung der Mehrfachblutspender.

„Es gibt in der Gesellschaft so viel, wo man anderen helfen und sich ehrenamtlich einbringen kann. In Jagstzell ist dies besonders stark ausgeprägt“, hob Patrick Peukert nach der Begrüßung der zahlreichen Gäste in der Jagstzeller Gemeindehalle hervor. Die Menschen tragen mit ihrem ehrenamtlichen Engagement viel für den Zusammenhalt in der Gemeinde bei, so Peukert: „Was Sie tun, zeigt große Wirkung. In Jagstzell würde es ohne die zahlreichen Ehrenamtlichen düster aussehen.“ Das Engagement sei vielfältig und reiche von der Tätigkeit in Vereinen und Organisationen, der Mitgliedschaft bei der Feuerwehr, im „Wer-hilft-wem-Verein“, über das Umwelt-Engagement bis hin zur Hilfe von Flüchtlingen.

„Sie schauen über den eigenen Tellerrand hinaus, stellen sich in den Hintergrund und helfen und nutzen der Gesellschaft. Sie fühlen sich mit ihrer Gemeinde und Jagstzell eng verbunden. Die Demokratie lebt vom Ehrenamt und ihrem Einsatz. Dafür mein ganz großer Dank.“

Im Ehrenamt könne jeder beweisen, was in ihm steckt, strich der Bürgermeister heraus. „Es bereitet ihnen Freude, Probleme zu lösen und für andere da zu sein. Das Ehrenamt bedeutet immer auch einen Gewinn und ist eine persönliche Bereicherung. Setzen Sie ihr Tun fort.“  

Danach warf Patrick Peukert einen Blick auf die vergangenen beiden arbeitsintensiven Jahre. Peukert listete auf: die Neugestaltung des großen Kinderspielplatzes in der Panoramastraße, die Herstellung der Querungshilfe bei der Jagstbrücke, der Beschluss für den Neubau des Rathauses in Jagstzell, private Sanierungen im Sanierungsgebiet Ortsmitte, der Spatenstich für den Breitbandausbau „Weiße Flecken“, der Abschluss der Renovierung der Alten Schule in Dankoltsweiler, Investitionen in die Abwasserbeseitigung und Digitalisierung. „Die Aufgaben in Jagstzell gehen uns auf jeden Fall nicht aus“, bemerkte der Bürgermeister danach. Auch in Zukunft wolle man in Jagstzell an seinem Profil einer familienfreundlichen Gemeinde arbeiten und es schärfen. Der Rathausneubau werde Jagstzell beschäftigen und der weitere Breitbandausbau mit den restlichen „Grauen Flecken“. Der Waldkindergarten soll gebaut werden und beispielsweise das Lagergebäude für die Vereine in der Jagstaue.    

„Wenn wir alle an einem Strang ziehen, dann bin ich zuversichtlich und guter Dinge, denn hier in Jagstzell kann man gemeinsam viel bewegen“, bilanzierte Patrick Peuckert abschließend.

Im Rahmen des Neujahrsempfangs in Jagstzell wurden für zehnmaliges Blutspenden Julia Funk, Johannes Schlosser und Daniela Walter mit der Ehrennadel in Gold geehrt. Für 25-maliges Blutspenden: Jens Allin, Dagmar Baumann und Gabi Ernsperger.

Für gute Unterhaltung und Abwechslung sorgten an diesem Abend die Brassgruppe des Musikvereins Jagstzell, Showtänze der Sportgruppe „Fitteens“ des SV Jagstzell und der Auftritt des Kabarettisten Markus Zipperle.                         

   

 

Bürgermeister Patrick Peukert ehrte beim Neujahrsempfang in Jagstzell die Mehrfachblutspender (von rechts): Jens Allin, Gabi Ernsperger, Daniela Walter, Silvana Schenk (Vorsitzende DRK-Ortsverein Jagstzell) und Markus Hald (DRK-Bereitschaftsleiter). Foto: AK

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