Kirchengemeinde für Mut und Weitsicht gelobt

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Der stimmungsvolle Gottesdienst zum Patrozinium hat das abwechslungsreiceh und bunte Kirchplatzfest der St. Vitusgemeinde eingeleitet.
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Gläubige feiern Namenstag des Schutzpatrons der St. Vituskirche in Jagstzell.

Jagstzell. Die St. Vitusgemeinde Jagstzell hat das Patrozinium ihrer Kirche mit einem stimmungsvollen Gottesdienst gefeiert. Beim abwechslungsreichen Kirchplatzfest bekamen die Gäste Gelegenheit das frisch sanierte Pfarrhaus zu besichtigen.

Das Patrozinium hat einen festen Platz im Veranstaltungskalender, bei dem der Namenstag des Schutzpatrons der St. Vitus-Kirche besondere Würdigung erfährt. Pfarrer Harald Golla zelebrierte zusammen mit Pfarrer Manfred Schmid i.R. die Messe mit vielen Gläubigen.

In seiner Predigt rief Pfarrer Golla auf, sich mehr einzusetzen für seine Mitmenschen: „Jesus sagt: Handelt und tut etwas, helft Menschen die Not leiden, dann könnt Ihr Wunder erfahren. Ich kenne hier in unserer Gemeinde Menschen, die ihre Angehörigen pflegen und viele, die anderen einen guten Dienst erweisen. In unserer heutigen Gesellschaft ist es einfach wichtig Verantwortung zu übernehmen. Viele tun dies in Vereinen und Organisationen aus ihrem christlichen Grundverständnis heraus. Das verdient großen Respekt.“

Beim Kirchplatzfest wurde die Gemeinschaft und Geselligkeit während des Mittagsessens und bei Kaffee und Kuchen bestens gepflegt. Ein Auftritt der Kinder der Kindertagesstätte St. Vinzenz sorgte für weitere Belebung und gute Unterhaltung.

Die Besucher begutachteten auch das sanierte Pfarrhaus. Alle Räume standen zur Besichtigung offen. Pfarrer Golla dankte dabei dem Kirchengemeinderat für seinen Mut und die Weitsicht: „Die Pfarrhaussanierung wurde kontrovers diskutiert. Es war die richtige Entscheidung das Pfarrhaus mit einem Konzept neu zu gestalten, um es zukunftsfähig zu machen.“ Das Gebäude ist jetzt auch energetisch auf Vordermann. Auch für die Jugend stehen nun Zimmer zur weiteren Nutzung zur Verfügung. Die Kosten der Sanierung belaufen sich auf 700 000 Euro. Davon trägt die Diözese Rottenburg-Stuttgart 50 Prozent, die andere Hälfte schultert die Kirchengemeinde. Harald Golla danke allen am Bau beteiligten Personen und ganz besonders Bauleiter Franz Haas für sein großes Engagement.

Der Erlös des Kirchplatzfestes kommt dem „Kipepeo-Förderverein Kenia“ von Sonja Engelhard zugute. Als Dankeschön für die Unterstützung war an diesem Tag ein „Zu-Verschenken-Tisch“ aufgestellt mit handgefertigten Produkten aus Projekten des Kipepeo-Fördervereins.

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