Nachruf

Trauerfeier für Klaus Banasch

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Klaus Banasch.
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Jagstzell. Angehörige, Kollegen und Freunde waren am Donnerstag in die Sankt-Vitus-Kirche gekommen, um Klaus Banasch zu gedenken. Der Ex-Konrektor der Karl-Stirner-Schule Rosenberg starb am 14. September nach langer Krankheit im Alter von 77 Jahren in Jagstzell.

Pfarrer Rainer Oberländer skizzierte das Leben des Pädagogen, das im April 1944 in Oberschlesien begonnen hatte. Nach Vertreibung kam Banasch mit seiner Mutter und Großmutter nach Adelmannsfelden; der Vater war 1945 gefallen. Dort wuchs er auf, besuchte die Grundschule, danach das Ellwanger Peutinger-Gymnasium und studierte an der PH Gmünd.

Klaus Banasch trat 1966 als damals erster evangelischer Lehrer seinen Dienst an der Grund- und Hauptschule Jagstzell an und hatte zudem die Lehrerlaubnis für den evangelischen Religionsunterricht erworben. Das Orgelspielen brachte er sich selbst bei und übte dies 55 Jahre in der evangelischen Christuskirche Jagstzell aus. 1970 heiratete er seine Frau Gerlinde. Sie lebten in Jagstzell. 1985 wurde Banasch Konrektor der damaligen Grund- und Werkrealschule Rosenberg. Seine besondere Zuneigung galt der Bildenden Kunst, wo er im Bereich des Schulamtes Schulkunstausstellungen organisierte. Legendär waren seine Klassenfahrten, die er mit seinen Schülern auf alten Segelschiffen unternahm. Er leitete die Theatergruppe des DRK Rosenberg und war engagierter Begleiter des Sieger-Köder-Zentrums.

Eine seltene Herzerkrankung machte ihm in den vergangenen Jahren Mühe. Dank des Pflegedienstes der Malteser und der Betreuung von Dr. Karle konnte er die Krankheitstage zuhause verbringen. Sein früherer Rosenberger Kollege Volker Schulz begleitete die Trauerfeier an der Orgel. Seine Urne wurde im Ruhehain der Stadt Ellwangen beigesetzt. Hermann Sorg

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