Kandidaten stehen Rede und Antwort

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Jan-Erik Bauer und Johannes Joas.
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Am Sonntag wird in Unterschneidheim ein neuer Rathauschef gewählt. Die SchwäPo hat den Kandidaten auf den Zahn gefühlt, die sich auf den Posten bewerben. Zwei haben geantwortet.

Unterschneidheim

Kurz vor der Wahl am Sonntag gaben wir den Bürgermeisterkandidaten für Unterschneidheim, Jan-Erik Bauer, Johannes Joas und Samuel Speitelsbach, die Gelegenheit, noch einmal zu wichtigen Themen der Gemeinde Stellung zu beziehen.

Dafür stellten wir allen Kandidaten dieselben Fragen mit der Bitte um kurz gehaltene Antworten. Die Wiedergabe der Antworten erfolgt nach alphabetischer Auswahl. Samuel Speitelsbach war bis Redaktionsschluss nicht erreichbar.

Unterstützen Sie Verkehrsinfrastrukturprojekte wie die Ortsumfahrung Zöbingen?

Jan-Erik Bauer (28): Ich positioniere mich klar für die Ortsumfahrung Zöbingen und für weitere lärmreduzierenden Maßnahmen. Der Leidensdruck der Anwohner ist groß. Es muss gehandelt werden.

Johannes Joas (32): Natürlich. Eine gute Verkehrsinfrastruktur ist für die Gemeinde von großer Bedeutung. Hierzu gehören auch die Radwege und die Mobilität in der Gemeinde. Diese Themen möchte ich angehen.

Wie wollen Sie die Bürger künftig in die Entscheidungsfindungsprozesse in der Gemeinde einbinden?

Jan-Erik Bauer: Bürgerfragestunden und -versammlungen sind wichtig, um im steten Kontakt mit den Bürgern zu stehen. Durch Workshops und Infoveranstaltungen sollen Bürger in konkrete Projekte einbezogen werden.

Johannes Joas: Ich werde in allen Ortsteilen regelmäßige Bürgerwerkstätten abhalten sowie einen Kinder- und Jugendbeirat einrichten. Außerdem ist mir eine frühzeitige und umfassende Information der Bevölkerung wichtig.

Wie beabsichtigen Sie, Interessenskonflikte zwischen Landwirtschaft, Gewerbeansiedlungen und Klimaschutz auszugleichen?

Jan-Erik Bauer: Interessenskonflikte können nur gelöst werden, wenn alle Betroffenen miteinander sprechen und nach einer Lösung suchen. So auch beim Thema Klimaschutz.

Johannes Joas: Jede Lösung eines Interessenskonfliktes lebt vom gegenseitigen Verständnis und einem gewissen Wohlwollen zur Findung eines tragfähigen Kompromisses. Hierbei hilft der stetige vertrauensbasierte Dialog.

Was sehen Sie als größte Herausforderung für Unterschneidheim in den kommenden Jahren an?

Jan-Erik Bauer: Es wird viele große Herausforderungen geben. Eine wird sein, in Zukunft weiterhin ausreichend bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung stellen zu können.

Johannes Joas:Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie werden uns nicht nur wirtschaftlich, sondern auch als soziale Gesellschaft noch lange begleiten. Diese Auswirkungen zu bewältigen, wird unsere größte Herausforderung.

So läuft die Wahl am Sonntag ab

Unterschneidheim. Am Sonntag, 25. April, findet in der Gemeinde Unterschneidheim die Bürgermeisterwahl statt.

Die Wahllokale sind am Wahlsonntag von 8 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

Parallel dazu haben die Bürger die Möglichkeit der Briefwahl. Die erforderlichen Unterlagen können noch bis Freitag, 12 Uhr, im Rathaus abgeholt werden.

Das Wahlergebnis wird gegen 19.30 Uhr vor dem Rathaus Unterschneidheim und auf der Gemeindewebsitebekanntgegeben, bei schlechter Witterung im Foyer der Sporthalle Unterschneidheim.

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