Landesgartenschau: Es wird angerichtet

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Auf dem Schießwasen haben jetzt die vorbereitenden Tiefbauarbeiten für die Landesgartenschau 2026 begonnen. Unter anderem müssen bestehende Kanäle und Breitbandleitungen umverlegt werden
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Auf dem Schießwasen haben die Stadtwerke und die Stadt Ellwangen mit vorbereitenden Arbeiten für die Landesgartenschau begonnen.

Ellwangen. Es ist erst die Ouvertüre. Auf dem Schießwasen haben jetzt die allerersten vorbereitenden Bauarbeiten im Zusammenhang mit der Landesgartenschau 2026 begonnen. Noch bewegt man sich dabei ausschließlich in der Tiefe. Leitungen müssen verlegt, erneuert und zum Teil auch ganz neu in die Erde gebracht werden. Auch wenn es nur der Aufgalopp ist – teuer ist diese Maßnahme trotzdem. Rund zwei Millionen Euro werden in die Hand genommen.

Als Startschuss für die Arbeiten zur Landesgartenschau 2026 will der Geschäftsführer der Ellwanger Stadtwerke und Chef der Landesgartenschau GmbH, Stefan Powolny, diese Maßnahmen ausdrücklich nicht verstanden wissen. Das sei nichts weiter als „Vorbereitung“ und nicht einmal im Ansatz mit dem zu vergleichen, was da noch kommen soll, stellt Powolny im Gespräch klar. „Diese Maßnahmen werden deshalb auch von den Leitungsträgern getragen -  Stadt, Stadtwerken und der ODR. Die LGS ist hier nur in geringerem Umfang beteiligt“,, klärt Powolny auf.  

Wie der LGS-Geschäftsführer ausführt, sollen im Zuge der jetzt angelaufenen Arbeiten zuvorderst Kanäle in Teilen erneuert, in Teilen aber auch umverlegt werden, weil sie ansonsten im künftigen Baufeld auf dem Landesgartenschaugelände stören würden. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis in den November dauern.  Darüber hinaus müssen die Stadt und die ODR in diesem Bereich auch noch bestehende Breitbandleitungen neu trassieren; die ODR muss darüber hinaus auch noch eine 20 kV-Stromleitung verlegen.

Außerdem wird eine neue Wasserleitung gebaut, die später für die Bewässerung und Versorgung des Gartenschauareals benötigt wird.  Laut Powolny ein „aufwändiges Unterfangen“, für das Spülbohrungen im Bereich der Jagst erforderlich sein werden.

 Die Baustelle wird im Zuge Arbeiten langsam wandern – vom Schießwasen, der in den kommenden Wochen immer wieder abschnittsweise gesperrt sein kann,  in Richtung Schrezheim.

Eine kleine Maßnahme soll schon in dieser Woche erledigt werden – der Biber erhält einen künstlichen Ersatzbau. Dazu wird bereits seit Sonntag der Jagstpegel sukzessive abgesenkt (wir berichteten). Die Arbeiten soll bis Donnerstag abgeschlossen sein, dann wird der Fluss wieder aufgestaut.

Richtig durchgestartet wird mit den Bauarbeiten für die Landesgartenschau dann im kommenden Frühjahr. Im März/April 2023 ist dazu einen offiziell Spatenstich mit Regierungsvertretern aus Stuttgart geplant. Danach wird es ernst. In einem ersten Schritt sollen bei Schrezheim die neuen Jagstschlaufen modelliert werden.

 

 

Auf dem Schießwasen haben jetzt die vorbereitenden Tiefbauarbeiten für die Landesgartenschau 2026 begonnen. Unter anderem müssen bestehende Kanäle und Breitbandleitungen umverlegt werden

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