P. Leitgöb wird Provinzial der Redemptoristen

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Pater Martin Leitgöb

Der Schönenbergpfarrer P. Martin Leitgöb wurde zum Leiter der Provinz Wien/München des Redemptoristenordens gewählt.

Ellwangen.

Beim Provinzkapitel im oberösterreichischen Puchheim ist Schönenbergpfarrer Pater Martin Leitgöb zum neuen Provinzial für vier Jahre gewählt geworden. Er trat sein Amt am 18. Januar an und löste damit Pater Edmund Hipp ab. Als sein neuer Stellvertreter wurde der 54-jährige Pater Fritz Vystrcil gewählt.

Der 50-jährige Martin Leitgöb wurde in Eggenburg geboren und studierte in Innsbruck, Wien und Rom Theologie. 2002 schloss er das Studium mit dem Doktorat in Kirchengeschichte ab.

Nach der Ersten Profess bei den Redemptoristen im Jahr 2003, folgte 2007 die Priesterweihe durch Kardinal Christoph Schönborn in Wien. Nach einem Einsatz in Deutschland kehrte er für einen pastoralen Einsatz, vor allem von Maria am Gestade aus, nach Wien zurück.

Von 2012 bis 2020 war Martin Leitgöb als Seelsorger für die deutschsprachige Gemeinde in Prag tätig. 2019 wurde er zum Provinzvikar gewählt und übernahm ab 2020 die Aufgaben eines Pfarrers am Schönenberg in Ellwangen.

Der Orden der Redemptoristen

Die römisch-katholische missionarische Ordensgemeinschaft der „Kongregation des Heiligsten Erlösers“ (lateinisch: Congregatio Sanctissimi Redemptoris, Ordenskürzel: C.Ss.R) wurde am 9. November 1732 von Alfonso Maria de Liguori in Scala (Italien) gegründet. Die Bezeichnung Redemptoristen geht auf lat. redemptor „Erlöser“ zurück. Der Orden hat weltweit etwa 5000 Mitglieder in 82 Ländern, etwa 250 in Deutschland. Der deutschsprachige Raum ist in die Provinzen Wien/München und Sankt Clemens (Norddeutschland und Schweiz) gegliedert.  Der weibliche Zweig der Redemptoristinnen, eine kontemplative Gemeinschaft, entstand in Scala 1731/32, die erste Leiterin war Schwester Celeste Crostarosa.

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