Lob für Ebert: Viel in die Infrastruktur investiert

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Ortsvorsteher Anton Diebold (links) hat im Namen des Ortschaftsrates und der Altgemeinde Zipplingen den scheidenden Bürgermeister Nikolaus Ebert verabschiedet.
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Zipplingen verabschiedet den scheidenden Unterschneidheimer Bürgermeister Nikolaus Ebert.

Unterschneidheim-Zipplingen. Nikolaus Ebert wird zur Kreisbaugenossenschaft Ostalb wechseln. Deshalb hat Ortsvorsteher Anton Diebold den Schultes in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates verabschiedet.

In den Ortschaften der Altgemeinde Zipplingen sei in den vergangenen 20 Jahren viel bewegt und geschaffen worden, urteilte Diebold. Es habe sich alles im Positivem weiterentwickelt.

Als Beispiel nannte er das von Bürgermeister Nikolaus Ebert eingeführte Gebäudemanagement, in dessen Zuge mehrere teilweise „Schandflecke“ aufgekauft und abgebrochen wurden. Die entstandenen Freiflächen würden teils als Parkplätze genutzt, in Wössingen wurde ein Spielplatz geschaffen. Aufgrund mehrerer Nachverdichtungen und Ertüchtigungen im Bestand sei Zipplingen diesbezüglich federführend in der Gesamtgemeinde, urteilte Diebold.

Als weitere markante Maßnahmen nannte Diebold die Feuerwehrreform, bei der mehrere Abteilungen zusammengelegt, ein neues Gerätehaus gebaut und ein neues Löschfahrzeug beschafft wurde. Ferner verwies er auf die Sanierungen der Leichenhalle, der Mehrzweckhalle und der Schule. In der Schule sei mit der Integration des Kindergartens in das Gebäude ein Bildungszentrum geschaffen worden.

Um junge Menschen in der Gemeinde zu halten, seien Bauplätze erschlossen worden. Im Zuge von Tiefbauarbeiten seien stets Leerrohre für den Breitbandausbau verlegt worden. Diesbezüglich würden Zipplingen, Wössingen und Sechtenhausen mit jeweils nahezu 100-prozentigen Erschließungs- und Anschlussquoten in der Gesamtgemeinde auf den vordersten Rängen liegen.

In Bezug auf den Naturschutz nannte Diebold das Beweidungsprojekt am Heimischberg und die Ausgleichsmaßnahme „Ökokonto“ bei Sechtenhausen. Das Fällen von Kastanien auf dem Dorfplatz habe im Ort allerdings „für Aufregung gesorgt“.

Ortsvorsteher Anton Diebold meinte, insgesamt sei in den vergangenen 20 Jahren viel angestoßen, erreicht und in die Infrastruktur investiert worden. Nicht zuletzt sei ihm Ebert vor sieben Jahren bei seinem Amtsantritt eine große Hilfe gewesen und sei ihm immer mit gutem Rat beiseite gestanden.

Er hatte es in Zipplingen mit zwei tüchtigen Ortsvorstehern zu tun, erwiderte Ebert. Dafür dankte er Anton Diebold und dessen Vorgänger, Gerhard Bux. Die Altgemeinde sei in Sachen Innenentwicklung innerhalb der Gesamtgemeinde die absolute „Nummer 1“, bescheinigte der Schultes. Der Teilort Wössingen sei eine „Perle“. Die Bürger von Sechtenhausen lobte er für ihren Vorstoß, die Ortschaft mit Erdgas zu erschließen.

Als Kreisrat wolle er sich weiterhin für die Raumschaft und die Gemeinde einsetzen. Sein vor Kurzem angekündigtes Buch über seine Amtszeit werde wohl erst in zehn Jahren erscheinen, meinte Nikolaus Ebert. Der Titel werde „An den Ufern der Sechta“ lauten. Franz Rathgeb

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