Mit dem Motto „Zu Lande, zu Wasser und in der Luft“

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Über einen großen Zulauf erfreute sich das Sommerfest des Technischen Hilfswerks Ellwangen am Sonntag. Viel Applaus gab es für die aufwendige Schauübung. Foto: privat/THW

Riesiges Interesse am Sommerfest und der Arbeit des THW Ellwangen.

Ellwangen-Neunheim. Nach der pandemischen Pause hat das Technische Hilfswerk Ellwangen am Sonntag wieder sein Sommerfest gefeiert.

Zu Beginn segnete Pfarrer Jürgen Zorn zwei „neue“ Einsatzfahrzeuge. Diese sind mittlerweile zwar schon fast zwei Jahre im Dienst und haben schon einige Einsätze abgeleistet, hatten aber bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht geweiht und der Bevölkerung vorgestellt werden können.

Der Ortsbeauftragte Mario Nagler begrüßte die Gäste und erläuterte die Verwendung der Fahrzeuge. „Der Lkw-Lbw und MTW-OV kommen beim Material- und Personentransport zum Einsatz und sind den Einheiten „Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen“, der „Führungsgruppe“ sowie auch der Jugendgruppe zugeordnet“, so Nagler.

Das Motto „Zu Lande, zu Wasser und in der Luft“ weckte großes Interesse, denn der Zulauf an Besuchern auf das THW-Gelände in Neuheim war riesig. Die neuen Einheiten „Fachgruppe Ortung“ und „Trupp Unbemannte Luftfahrtsysteme“ standen dabei im Fokus des Sommerfestes. Sie stellten ihre Möglichkeiten zur Personenortung mit Wärmebildkamera, seismischen Sensoren und Drohnen vor.

Aufwändige Schauübung

Auch die THW-Jugend griff das Motto für die einstudierte Schauübung auf, erkundete einen Trümmerkegel und „rettete“ eine als verletzt dargestellte Person aus einem Röhrensystem, welches extra im Hof des THW errichtet worden war. Die zahlreichen Zuschauer honorierten die Vorführung durch langanhaltenden Beifall.

Viele Gäste und Organisationen nutzen die Ausstellung der Fahrzeuge und Gerätschaften, um sich über das THW zu informieren. Es gab zahlreiche Gespräche über Ausbildung, Einsätze und Möglichkeiten des THW.

Frisch zubereiteten Mittagstisch gab es aus der THW-Küche.

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