Mobilfunk: 40-Meter-Mast kommt

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Im Umfeld von Geislingen ist der Weg frei für einen neuen Mobilfunkmast. Bedenken wurden berücksichtigt.

Unterschneidheim. Nachdem die Bundesnetzagentur eine Mobilfunk-Unterversorgung im Bereich Geislingen festgestellt und den Bereich zur Erschließung durch Netzbetreiber freigegeben hatte, will nun im Auftrag von Vodafone eine Erschließungsfirma das Thema aufgreifen. Geplant ist ein 40-Meter-Mast, den bei Bedarf auch andere Netzbetreiber mitnutzen können.

Im Suchumkreis der Betreiber besitzt die Gemeinde Unterschneidheim ein geeignetes Grundstück, durch das ohnehin eine 20 KV-Erdverkabelung geplant ist. Die Gemeindeverwaltung empfahl, einen Teil dieses Grundstücks der Erschließungsfirma anzubieten. Vorteil dabei: die Entfernung zu bebautem Gebiet würde sich dadurch deutlich erhöhen, auf mindestens 330 Meter statt 250 Meter. Der Ortschaftsrat Geislingen stimmte bereits zu.

Gemeinderat Anton Joas stellte die Sinnhaftigkeit der Abstimmung in Frage: „Der Mast kommt ja in jedem Fall, uns sind hier die Hände gebunden.“ Bürgermeister Nikolaus Ebert stimmte einerseits zu, verwies aber darauf, dass die Gemeinde so zumindest den Standort mitbestimmen und den Mast deutlich weiter in den Außenbereich verlegen könne. Am Ende votierte der Gemeinderat einstimmig bei einer Enthaltung für den Gemeindestandort.

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