Nächste Etappe für Breitbandausbau

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Werner Riek, Tamesch Wagner (ateneKOM), Bürgermeister Ralf Leinberger, Bürgermeister Thomas Saur, Benjamin Gentner (Awus-Bau), Natalie Hess (Geo Data), Marco Fischer (Geo Data) (v.l.).

Warum vor allem die kleinen Ortschaften vom Ausbau-Süd profitieren.

Stödtlen-Stillau. Mit dem Spatenstich in dem Teilort Stillau wurde der Startschuss für den Breitbandausbau-Süd in der Gemeinde Stödtlen gegeben. Es werden dabei neben den unterversorgten Orten Stillau, Gerau, Weiler an der Eck, der Freihof, Oberzell, Tragenroden, die Ziegelhütte, der Kreuthof und Merzenhof ans schnelle Internet angeschlossen. Insgesamt werden 48 Glasfaser-Hausanschlüsse beim Breitbandausbau-Süd hergestellt. „Eine schnelle, leistungsfähige Internetverbindung ist heute wichtiger denn je im Zeitalter der Digitalisierung“, erklärte Bürgermeister Ralf Leinberger beim Spatenstich, dem neben den Planern, Ingenieuren und Vertretern der Baufirma Awus-Bau auch Bürgermeister Thomas Saur von der Nachbargemeinde Wört beiwohnten.

„Wir haben eine große Flächengemeinde mit insgesamt 25 Ortsteilen. Ziel ist es, dass jedes Gebäude und jeder Bürger mit dem schnellen Internet versorgt wird“, beschrieb Leinberger.

Beim Breitbandausbau-Süd investiert die Gemeinde 1,567 Millionen Euro. Der Bund fördert diese Maßnahme mit 783 517 Euro, das Land Baden-Württemberg kofinanziert 626 857 Euro. Bis Ende dieses Jahres sollen die Arbeiten zum Breitbandausbau Süd in Stödtlen abgeschlossen sein.

Bürgermeister Thomas Saur freute sich, dass beim Breitbandausbau auch Synergieeffekte genutzt werden: „Es werden dabei auch gleich Wasserleitungen mitverlegt und ausgetauscht. Das senkt die Kosten und man muss hinterher nicht noch mal alles wieder aufgraben.“

Achim Klemm

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