Neuer Stellflächen und Rasengräber am Friedhof

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Der Ortschaftsrat beim Ortstermin am Friedhof in Zöbingen.

Der Ortschaftsrat Zöbingen stellt bei zwei Ortsterminen die Weichen für die Zukunft.

Unterschneidheim-Zöbingen. Der Zöbinger Ortschaftsrat absolvierte im Rahmen seiner jüngsten Sitzung zwei Ortstermine. Auf dem Friedhof ging es um das eventuelle Anlegen von Rasengräbern.

Der Zöbinger Ortsvorsteher, Roland Gloning, ging einleitend auf die in Deutschland allgemein üblichen Bestattungsarten ein. Auf dem Zöbinger Friedhof seien bislang nur Bestattungen in Erdgräbern möglich, stellte er fest. Zur Auswahl stünden Reihen- oder Familiengräber sowie Urnengräber.

Seitens der Bürgerschaft werde zunehmend der Wunsch nach pflegeleichten Grabstellen in Form von Rasengräbern an ihn herangetragen, erklärte Gloning. In Rasengräbern könnten je nach Größe Urnen oder auch Särge eingebracht werden.

Diese Gräber seien äußerlich durch eine steinerne Einfassung erkenntlich. Auf Wunsch könne auch eine Steinplatte in den Boden eingelassen werden, in die der Name der verstorbenen Person eingemeißelt ist. Solche ebenerdigen Gräber seien pflegeleicht, könnten sogar mit einem Rasenmäher überfahren werden. Als mögliche Flächen nannte Gloning zwei Bereiche in der nördlichen Hälfte des Friedhofes. Dies waren der direkt an die Leichenhalle angrenzende Bereich sowie die Fläche im Westen des Areals. Die beiden dortigen Gräber würden in absehbarer Zeit aufgegeben.

Friedhofssatzung müsste vorher geändert werden

Wenn die Ortschaft Zöbingen in die Beratungen einsteige, müsse sich auch der Unterschneidheimer Ortschaftsrat Gedanken zur Sache machen, ergänzte der Bürgermeister Nikolaus Ebert. Schließlich zeichne die Gemeinde für die beiden Friedhöfe in Unterschneidheim und in Zöbingen verantwortlich. Die entsprechende Satzung gelte für beide Einrichtungen.

Das Gremium solle sich Gedanken machen, gab der Ortsvorsteher seinem Ortschaftsrat mit auf den Weg. In der Bevölkerung bestehe jedenfalls ein „starkes Interesse“. Den geäußerten Wunsch, auf einem Friedhof der Umgebung bereits bestehende Rasengräber zu besichtigen, will er gerne in Abhängigkeit der Corona-Bestimmungen ermöglichen. Franz Rathgeb

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