Neugestaltung des Karl-Wöhr-Platzes soll beginnen

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Der Gemeinderat entscheidet am Donnerstagabend über die Vergabe der Bauarbeiten.

Ellwangen. Die Neugestaltung des Karl-Wöhr-Platzes könnte man als Beginn der Arbeiten zur Landesgartenschau 2026 betrachten. Den Platz am Schwurgericht werden alle Besucher passieren, die mit der Bahn und dem Bus anreisen und viele, die mit dem Auto kommen. Und weil die Gestaltung der Innenstadt bei dem wichtigen Ereignis 2026 eine Handschrift haben soll, wurde die Landesgartenschau GmbH mit der Durchführung der Neugestaltung beauftragt.

Der Karl-Wöhr-Platz soll als Teil der Schmiedstraße künftig besser für Gastronomie, Kinder und Radfahrer nutzbar sein. Geplant ist ein Sandspielplatz, dessen Betoneinfassung Sitzgelegenheiten bietet. Zur Schmiedstraße hin entsteht eine Stellfläche für Bistrotische, die eben gestaltet ist. Anstatt der bereits entfernten Linde soll ein neuer Baum gepflanzt werden, der weiter Richtung Staatsanwaltschaft rückt und dem Spielplatz mit Klettergerät Schatten spendet.

Neu gestaltet wird auch der Methodiusplatz mit dem Denkmal für den Heiligen Methodius. Als Projekt des südosteuropäisch-bulgarischen Kulturinstituts werden hier zwei Säulen aufgestellt, die zuvor entlang eines Methodius-Pilgerpfads in verschiedenen Städten ausgestellt werden. Dieses Projekt wird von der EU gefördert.

Das Konzept und die Kostenschätzung, inklusive Baunebenkosten, archäologische Untersuchungen, Beweissicherung 627000 Euro brutto, hat der Gemeinderat im Oktober beschlossen. Die reinen Baumaßnahmen werden auf 512 000 Euro geschätzt. Die Bauarbeiten werden die ersten zwei Wochen vom Landesdenkmalamt begleitet.

Auf die Ausschreibung gingen etliche Angebote ein, von denen fünf gewertet wurden. Mit den Bauarbeiten soll Ende Mai begonnen werden. Die Fertigstellung ist für Anfang September 2021 geplant. Weil die Platzsanierung Teil des Sanierungsprogramms „Ellwangen Mitte“ ist, muss sie bis 2022 abgerechnet sein. Gerhard Königer

Die öffentliche Sitzung des Gemeinderats am Donnerstag, 15. April, beginnt um 17.30 Uhr. Sie findet als Video-Sitzung statt und wird in den kleinen Sitzungssaal des Rathauses übertragen. Auf der Tagesordnung stehen 23 Punkte, darunter die Entscheidung über Einwendungen zum Umlegungsverfahren Gewerbegebiet Neunheim, die Erweiterung des Sanierungsgebiet Mühlberg auf den Hungerberg und anderes.

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