Neuler

Baugebiete sorgen für Rekordinvest

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2019: neuler, spagen
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Die Gemeinde Neuler plant für dieses Jahr im Haushaltsplanentwurf 2022 mit nie dagewesenen Summen. Was alles drin steckt.

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Wichtigster Tagesordnungspunkt der ersten Gemeinderatssitzung des Neulermer Gremiums am Mittwochabend in der Schlierbachhalle war die Kenntnisnahme des Haushaltsplanentwurf für dieses Jahr.

„Neuler investiert“, so der Konsens von Bürgermeisterin Sabine Heidrich,die in ihrer Rede stolz verkünden konnte, dass man dieses Jahr eine Rekordinvestition von 4,71 Millionen Euro vornehmen könne - verteilt in viele unterschiedliche Bereiche, die Strahlkraft in die Zukunft haben werden.

So ein Haushalt, meinte sie, sei in Zahlengegossene Politik. Darin seien die Pflichtaufgaben einer Gemeinde mit Zahlen hinterlegt. Diese gelte es das Jahr über abzuarbeiten. Eingroßer Fixposten in der Planung seien jedes Mal die Personalkosten. Investiert werden solle weiterhin in die Kinderbetreuung, den Ausbau der Digitalisierung in Verwaltung und Schule, Klimaschutz,Breitbandausbau und die Baulandentwicklung. Hier habe man mit „Spagen IV“ und „Dorffeld I“ in Gaishardt zwei gewaltige Maßnahmenangestoßen.

Des weiteren solle die Infrastruktur im Ort verbessert werden. Die Sanierung der Goethe- und Schillerstraße werde dieses Jahr in der Planung angegangen. Hier werden auch weiße und graue Flecken bei der Internetversorgung beseitigt. Kleinere Investitionsmaßnahmen seien die Verbesserung des Brandschutzes in der Brühlschule, Herstellung einer barrierefreien Bushaltestelle in Leinenfirst, die Erstellung eines Radwanderwegkonzeptes und das Aufstellen von neuen Ortstafeln in den Teilorten.

In der mittelfristigen Finanzplanung soll der Ortskern lebendiger und attraktiver werden. Die Kosten der Sanierung der Schlierbachhallewerde die Gemeinde ebenfalls noch Jahre beschäftigen. Nach und nachseien die Spielplätze im Ort zu sanieren und zu erneuern. Abschließend die Kernbotschaft der Bürgermeisterin: Neuler könne ohne Neuverschuldung investieren.

Ein guter Grund, stolz auf den Haushaltsplan zu sein und dem zu danken, der ihn erstellt habe. Den dritten Plan im Doppik-Verfahren erläuterte anschließend der gelobte Kämmerer Andreas Bieg ausführlich.

Steuersätze bleiben unverändert

Gleich eine weitere gute Nachricht verkündete er zu Beginn: „Die Steuersätze bleibenunverändert.“ Unverändert sollen ebenso die Wasserpreise bleiben. Ein deutliches Plus trotz Corona sei bei der Einkommenssteuer zu erkennen. Basierend aus den Einnahmen im letzten Quartal des Jahres 2021 können so Gewerbesteuereinnahmen von 1,2 Millionen Euroveranschlagt werden.

Die in den beiden Baugebieten getätigten Investitionen von 2,9 Millionen Euro werden dieses Jahr durch  Grundstücksverkäufe zu Rekordeinzahlungen führen und seien somit ein Teil der Rekordinvestitionen. Diskussion und Beschlussnahme des Haushaltes erfolge in der Februarsitzung.

Die Sanierung der schon länger sanierungsbedürftigen Goethe- und Schillerstraße solle möglichst dieses Jahr erfolgen. Mögliche Zuschüsse werden und sind bereits gestellt, so dass die Gemeinde die geschätzten Kosten von 925 000 Euro nicht im Gesamten tragen müsse.Wenn alles glatt ginge, könne mit den Arbeiten ab August begonnen werden.

Neuler investiert ohne Neuverschuldung.“

Sabine Heidrich, Bürgermeisterin Neuler
  • Neuer Gemeinderat verpflichtet
  • AlsNachrücker im Gemeinderat wurde Walter Rieger für denausscheidenden Patrick Peukert verpflichtet. Herzlich willkommen hießBürgermeisterin Sabine Heidrich den neuen Rat im Gremium undversprach ihm beim Ankommen und Eingewöhnen mit allen Möglichkeitenzu unterstützen.
Bürgermeisterin Sabine Heidrich vereidigte den neuen Gemeinderat Walter Rieger, der für den ausscheidenden Patrik Peukert nachrückt

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