Brühlschule wird bis 2022 saniert

  • Weitere
    schließen

Neuler soll so schnell wie möglich einen Pumptrack bekommen. Der soll schon im Sommer genutzt werden.

Neuler. Georg Schmied vom Ortsbauamt erläuterte in der jüngsten Sitzung des Neulermer Gemeinderats die notwendigen Brandschutzmaßnahmen im Rahmen der Sanierung und des Umbaus der Brühlschule. In einem Gutachten, das an das Ingenieurbüro Bohnert aus Heidenheim in Auftrag gestellt wurde, sind wesentliche bauliche Veränderungen festgehalten. Die Ausführungen beginnen in den kommenden Sommerferien und enden, mit Unterbrechung und zwei Ausführungen im Winter, im Frühjahr 2022 mit der Erstellung einer Fluchttreppe und dem Einbau der Brandschutztüren an der Außenfassade.

Im Bezug auf Gasverlegung im Baugebiet Spagen IV gewährt die Gemeinde Neuler keinen Zuschuss. Die Nachfrage sei zurückgegangen, da vermehrt Wärmepumpen und nicht-fossile Energieträger in neu erschlossenen Wohngebieten eingesetzt würden.

Zugestimmt hat der Neulermer Gemeinderat dem Bauvorhaben auf dem Flurstück 1268/8 in der Brühlstraße 4 auf Grundlage der eingereichten Planungsunterlagen.

Auch dem Bau der Pumptrack in der Ziegelei 1 steht nichts mehr im Weg. Hier hat das Gremium die notwendige Befreiung von der Einhaltung des Bebauungsplans „Leinenfirster Straße“ erteilt. Jetzt wird schnellstens die Baugenehmigung beantragt, so Bürgermeisterin Heidrich, um mit den Erdbauarbeiten beginnen zu können. Sie hoffe, dass man dann im Sommer schon darauf fahren kann.

Joachim Zorn von den Stadtplaningenieuren erläuterte den Bebauungsplan „Dieselstraße 7“ mit Änderungen des Flächennutzungsplans. Da hinter dem Grundstück eine landwirtschaftliche Fläche liegt, wird ein Weg zwischen den Gebäuden angelegt, um eine Durchfahrt dorthin zu gewähren, so Zorn.

Das Schlierbachtal verbindet Neuler mit Niederalfingen auf der Gemarkung Hüttlingen. Bürgermeister Günther Ensle hat wegen des Hochwasserschutzes für Niederalfingen bei seiner Kollegin in Neuler angefragt, ob eine Beauftragung eines Konzepts unter Einbeziehung von Neuler möglich sei. Spätestens nach dem verheerenden Hochwasser 2016, wo der Schlierbach mit seinen Massen ins Tal gestürzt war, werde deutlich, dass dagegen etwas unternommen werden muss. „Wir brauchen eine gute Datengrundlage“, sagte Sabine Heidrich und machte deutlich, dass Neuler Verantwortung übernehme. Man müsse endlich weiterkommen, so die Bürgermeisterin, auch wenn Hüttlingen die in Auftrag gegebenen Studien finanziere. Das Ingenieurbüro Winkler soll beauftragt werden und die Knotenpunkte zwischen den Gemeinden untersuchen. In der öffentlichen Sitzung deutete Heidrich vorsichtig an, sich eventuell auch finanziell beteiligen zu wollen.

glo

Zurück zur Übersicht: Neuler

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL