Das Comeback des Gruabarock

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Grubarock Neuler 2022
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Bei warmen Temperaturen und frischen Getränken, melodischen Klängen und rockigen Hits wurde das Comeback des Gruabarock in diesem Jahr ein voller Erfolg.

Neuler

Nach drei Jahren coronabedingter Zwangspause rockte der Gruabarock in Neuler dieses Jahr zum 15. Mal mehr als je zuvor in der Sandgrube.

Wenn die Lichterketten ausgepackt werden, Festivalsprüche auf Schildern einem den Weg weisen und die Sandgrube sich von idyllischer Natur in eine brodelnde Festivallocation verwandelt, dann ist in Neuler wieder Gruabarock angesagt. Seit 2007 ist der Gruabarock jedem im Umkreis von Neuler ein Begriff und Tickets dafür sind stets bereits lang im Voraus vergriffen.

Am Freitagabend eröffnete „Cil City“ mit Frontsängerin Deniz Malatyali das Festival. Ende 2013 gegründet, verstand sich die Band zunächst als AC/DC Tribute Band und heizte mit solchen Klängen auch in der Sandgrube ordentlich ein. Mit hausgemachten eigenen Songs bot „Cil City“ eine absolute Hardrock-Show.

Statt der ursprünglich geplanten Band „Hardline“ überzeugte an diesem Abend „Slash N‘ Roses“ mit ultimativen Guns N‘ Roses Hits. Die niederländische Band feierte in ihrer Setlist die Legende Saul Hudson, besser bekannt als „Slash“, Ex-Gitarrist von „Guns N‘ Roses“. Mit explosiver Musik und dynamischer Stage-Performance wurde in der Sandgrube gerockt wie schon seit drei Jahren nicht mehr.

Den Höhepunkt beanspruchten an diesem Freitag jedoch die Italiener. „S.A.D.“ wurde 2007 von „Zonametallica“, dem offiziellen italienischen Metallica-Fanclub zur besten Metallica-Tribute Band gekürt. Diesem Titel wurde sie auch dieses Mal gerecht. Mit Klassikern von Metallica und beeindruckenden Gitarrensoli animierte die Band das Publikum unweigerlich zum Headbanging.

Steve Rödel ließ in den Umbaupausen keine Langeweile aufkommen. Durch bekannte Songs, die sofort mitgegrölt wurden, wandte sich das Publikum willig der Second Stage zu. Selbst gewagte Klassiker wie Biene Maja brachten die Stimmung nur noch weiter auf den Höhepunkt und unterstreichen einmal mehr die Einzigartigkeit vom Neulermer Gruabarock.

Die Sandgrube bebte

Am zweiten Festivaltag tanzte das Publikum energiegeladen zu irischer Volksmusik der Band „Paddy and the rats“. Die ungarischen Piraten ließen rockige Hits mit dem gewissen irischen Touch erklingen, so dass gute Stimmung garantiert war. Mit der Frage „What will we do with a drunken sailor“ klärte die Gruppe bereits, was dem ein oder anderen Gruabarocker am nächsten Morgen bevorstehen könnte. Bevor sie an das bereits Gruabarock erprobte Trio „Acoustic Revolution“ abgaben, erklang noch „Final Countdown“. Dieser krönende Abschluss machte es dem Trio auf der Second Stage erstmal schwer, das noch grölende Publikum für sich zu gewinnen. Nonchalant rief die Band „hier spielt die Musik“ und zog die Aufmerksamkeit mit folgenden Klassikern des Rock und Pop auf sich.

Auf der Bühne wurde derweil das Piratenambiente durch stars and stripes ersetzt. Das Highlight stellte nun „John Diva & The Rockets of Love“ dar. Mit ihren langen Mähnen sorgte John Diva mit seiner Band auch dafür, dass das Publikum sich direkt in die wilden 80er Jahre zurückversetzt fühlte. Bei diesen Rhythmen wurde nicht mal mehr an der Bar stillgestanden – die ganze Sandgrube bebte.

Grubarock Neuler 2022

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