Sperrung sorgt für Ärger

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Durch die Sperrung der L 1073 müssen Lastwagen 15 km Umweg über Abtsgmünd und Neuler fahren. Stattdessen nehmen viele die ungeeignete Pkw-Umleitung. Ortskundige nehmen ebenfalls problematische Schleichwege über Gaishardt.
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Warum die Sanierung der L 1073 zwischen Adelmannsfelden und Ellwangen teils kritische Verkehrssituationen hervorruft.

Adelmannsfelden/Neuler

Ein Ärgernis beschäftigt die Anwohner Himmelreichs und der nahen Burghardsmühle: Durch die Sperrung der L 1073 bis Ende der Sommerferien sucht sich der Verkehr ungeeignete Ausweichrouten abseits der ausgeschilderten Umleitung.

Adelmannsfeldens Bürgermeister Edwin Hahn bestätigt: "Erst gestern habe ich einen Lastwagenfahrer angezeigt, der mit einem Sattelzug die Umleitung für Pkw genommen hat." Viel mehr könne man als Bürger aber leider nicht unternehmen.

Die Nutzung der Strecken durch Lastwagen ist indiskutabel.

Edwin Hahn Bürgermeister Adelmannsfelden

"Die Strecke über die Burghardsmühle ist für Lkw über sechs Tonnen gesperrt, weil sie zu eng und kurvig ist. Die Lkw reißen uns die Straßenränder auf und zwingen andere Autofahrer fast in den Straßengraben. Das ist gefährlich und indiskutabel."

Für die Beschwerden der Anwohner Himmelreichs hat Hahn Verständnis: "Auch diese Nutzung ist nicht gut. Wir haben die offiziellen Umleitungen im Amtsblatt veröffentlicht, die Bürger sollten sich daran halten." Zumal auf der schmalen Strecke durch Himmelreich, die nicht breiter als ein Feldweg ist, kaum Zeit gewonnen wird.

Die enge und kurvige Strecke wird eigentlich nur von Anwohnern, Wanderern und Radlern benutzt.
Gegenverkehr ist auf der Straße an vielen Stellen nicht möglich.

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