Wie stabil ist die Wasserversorgung in Neuler?

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Der alte Wasserturm in Neuler wurde erst umfassend saniert.
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Gemeinderat vergibt Analyseauftrag an die Ostalbwasser Ost für rund 64 000 Euro.

Neuler

Die Trinkwasserversorgung in Qualität und Menge auch langfristig abzusichern ist Ziel einer Initiative von Bürgermeisterin Sabine Heidrich. Hintergrund sind die gestiegenen Einwohnerzahlen in der Ortschaft Neuler und Pläne von Wasserversorgern, die Tarife künftig nach Leistungsspitzen zu staffeln.

Die Gemeinde fördert bislang aus zwei eigenen Brunnen im Frankenbachtal und kauft bei Bedarf die entsprechenden Mengen von der Landeswasserversorgung zu. Wie zukunftssicher ist diese Art der Versorgung? Wie gut ist die Infrastruktur, Brunnen, Leitungen, Hochwasserbehälter? Wie wird sich der Bedarf entwickeln? Wie kann man einer veränderten Preisgestaltung der Landeswasserversorgung begegnen? Solche Fragen wollte die Gemeinde Neuler geklärt wissen, auch um klare Informationen für zukünftige Investitionen in die Wasserversorgung zu haben. Verschiedene Büros wurden um ein Angebot für eine Rohrnetzanalyse und ein Strukturgutachten angefragt. Das günstigste Angebot gab die Ostalb Wasser Ost (OWO) GmbH (Ellwangen) ab, Lorenz Eitzenhöfer erklärte in der jüngsten Gemeinderatssitzung, wie und in welchem Zeitplan die OWO das Gutachten erstellen kann.

  • Walter Rieger rückt in den Gemeinderat nach
  • Der Gemeindewahlausschuss hat kürzlich per los entschieden, wer Nachfolger von Gemeinderat Patrick Peukert wird, der zum Bürgermeister von Jagstzell gewählt wurde. Ein Losentscheid war erforderlich, weil es in Gaishardt bei den letzten Kommunalwahlen zwei Kandidaten mit Stimmengleichheit an zweiter Position gab, Walter Rieger und Michael Vaas. Das Los fiel auf Walter Rieger, womit er für Patrick Peukert in den Gemeinderat nachrücken wird.
  • Peukert wurde in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats von Bürgermeisterin Sabine Heidrich verabschiedet.

Zunächst gelte es viele Daten zu sammeln, die letzte Analyse der Wasserversorgung von Neuler hat 1982 die Vedewa vorgenommen. Was sich seitdem verändert hat, muss in einem Datenpool zusammengeführt werden. Dann wird die OWO die Wasserdruckwerte im Netz testen. Dazu werden an verschiedenen Punkten Messinstrumente installiert. Während an einer Stelle größere Mengen entnommen werden, erkennen die Sensoren, wie sich dies auf das gesamte Netz auswirkt. So kann ein Spitzenwasserverbrauch simuliert und das Leitungsnetz kalibriert werden. Auf dieser Basis seien dann Simulationen möglich, die zeigen, wie das Netz für die Zukunft gerüstet ist. Bis Spätsommer 2022 könnte das Gutachten abgeschlossen sein, meinte Eitzenhöfer. Der Gemeinderat stimmte geschlossen für die Vergabe an die OWO zum Angebotspreis von 64 498 Euro. Gerhard Königer

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