Ortschaftsrat besucht neu angesiedelten Betrieb

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Der Betriebsinhaber Günther Mayer (vierter von links) hat dem Ortschaftsrat seine Firma Mayer Straßenreinigung vorgestellt.
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Im Gewerbegebiet geht es voran.

Unterschneidheim-Zöbingen. Das Gewerbegebiet an der L 1060 am westlichen Ortseingang von Zöbingen erfährt zunehmenden Zuspruch von auswärtigen Firmen. Jüngst hat dort die Firma Mayer Straßenreinigung einen Hallenneubau bezogen. Davon konnte sich der Ortschaftsrat im Vorfeld seiner jüngsten Sitzung bei einem Betriebsbesuch überzeugen.

Die Vermarktung des in Zöbingen bereits vor rund 25 Jahren erschlossenen Gewerbegebiets „Sparrenloh“ ging in den Anfangsjahren nur spärlich voran, erinnerte der Bürgermeister, Nikolaus Ebert. Erst als an der L1060 eine große Hinweistafel angebracht wurde, seien auswärtige Firmen auf das verkehrsgünstig am Autobahnzubringer liegende Gewerbegebiet aufmerksam geworden. So auch die jüngste Neuansiedlung, die Firma Mayer Straßenreinigung mit Sitz in Westhausen.

Seine Firma sei bereits im Mai 1980 gegründet worden, erklärte der Inhaber, Günther Mayer. Zur Unterbringung der Fahrzeuge seien nach und nach und in verschiedenen Gemeinden Hallen angemietet worden, zuletzt in Bopfingen. Weil es auch dort zu eng war, habe sich die Firma für einen Neubau in Zöbingen entschieden. Hier sei im Vorjahr eine rund 22 auf 45 Meter große Halle erstellt und zum Jahresende bezogen worden.

In der Halle könnten die sechs unterschiedlich großen Straßenreinigungsmaschinen untergestellt werden. Zudem seien Büroräume und eine Werkstatt mit Montagegrube integriert. Seine Firma sei bundesweit bis nach Österreich in den Bereichen Straßenreinigung, Sinkkästenreinigung und Wildkrautentfernung tätig. Vereinzelt nehme die Firma auch Aufträge zum Entfernen von Ölspuren an. Der Chef und seine fünf Mitarbeiter seien jedoch tagsüber mit den regulären Aufträgen ausgelastet. Auftraggeber seien Kommunen und Landkreise sowie Straßenmeistereien von Bund und Ländern.

In den Reihen des Zöbinger Ortschaftsrates kam die Frage auf, ob die Firma nicht auch auf dem Gemeindegebiet eingesetzt werden könne. Als sie jedoch mit den entsprechenden Kosten konfrontiert wurden, war bei den meisten die erste Euphorie vorbei. Der anwesende Gemeindemitarbeiter Josef Ladenburger erklärte, dass er – so lange es seine Gesundheit und sein Alter zu ließen – weiterhin für die Ortschaft tätig sein und die Sinkkästen (Straßeneinlaufschächte) in Handarbeit leeren wolle.

Franz Rathgeb

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