Kein Kindergarten-Platz für Kind aus der Ukraine

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Laut Ortsvorsteher Wolfgang Seckler sind Kita-Plätze derzeit Mangelware - und das nicht nur in Pfahlheim. 

Ellwangen-Pfahlheim. Ein fünfjähriges Flüchtlingskind aus der Ukraine hat keinen Kindergartenplatz in Pfahlheim bekommen. Ortschaftsrätin Petra Köppel brachte das Thema in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrats aufs Tapet und warb dafür, dem Kind wenigstens einen halben Kindergartenplatz zu zugestehen.

Ortsvorsteher Wolfgang Seckler entgegnete, dass ihm der Fall bereits bekannt sei, die Sache gestalte sich aber „schwierig“ und sei keinesfalls so leicht zu lösen. „Man kann ja nicht einfach einer deutschen alleinerziehenden Mutter den Kindergartenplatz wegnehmen, die hat genauso einen Bedarf und einen Anspruch auf diesen Platz.“

Fakt sei, dass derzeit Kindergartenplätze fehlten. Und das nicht nur in Pfahlheim. Die Stadt Ellwangen komme mit dem Ausbauen ihrer Kindertagesstätten nicht mehr hinterher. Zusätzlich fehle es an qualifiziertem Betreuungspersonal. Im konkreten Falle gebe es übergeordnete Stellen und Behörden, die zuständig seien und das Problem lösen müssten - das sei keine Sache des Pfahlheimer Ortschaftsrats, erklärte Seckler. 

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