Pfarrer Forner ist ein Geschenk Gottes

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Pfarrer Anton Forner wirkt seit 25 Jahren in Beersbach und in Pfahlheim

Ellwangen-Pfahlheim. Nach dem Weggang von Pfarrer Guido Jehle im November 1987 wurden die Pfarreien Pfahlheim und Beersbach vorübergehend von Pfarrer Gerhard Bundschuh betreut. Vier Jahre später verließ Bundschuh das Borromäum und gab die Pfarrgemeinden wieder auf. Mitte November 1991 erklärte der damalige Dekan Patriz Hauser in Beersbach und Pfahlheim, dass der Röhlinger Pfarrer Anton Forner ab dem 1. Dezember die beiden Kirchengemeinden als Pfarrvikar mitbetreuen wird.

Der 1. Dezember 1991, an dem Forner seinen ersten Gottesdienst in Pfahlheim zelebrierte, war der 1. Adventssonntag. Seitdem sind 25 Jahre vergangen. Anlässlich Forners 25-jährigen Dienstjubiläums in den beiden Kirchengemeinden wurde in der Pfahlheimer St. Nikolauskirche ein Dank- und Jubiläumsgottesdienst gefeiert. Der Gottesdienst wurde von den Kirchengemeinderäten beider Pfarreien und vom Pfahlheimer Kirchenchor unter der Leitung von Franz Xaver Klotzbücher mit gestaltet.

Pfarrer Forner erinnerte sich, dass ihm zu Beginn seiner Tätigkeit der Comboni-Pater Rudolf Wimmer unterstützend zur Seite stand. In der Kirche habe sich in den 25 Jahren viel verändert: "Beersbach und Pfahlheim sind zu meiner neuen Heimat geworden". Er dankte allen, die sein Dienstjubiläum mitfeierten, sowie für die Unterstützung und Hilfe, die er in den vergangenen 25 Jahren erfahren habe.

Ortsvorsteher Wolfgang Seckler gratulierte Forner im Namen aller Einwohner und der weltlichen Gemeinde. Zugleich verwies er auf die "gemeinsamen Berührungspunkte" zwischen weltlicher und kirchlicher Gemeinde sowie deren beiden Gremien.

In Bezug auf Forners Dienstjubiläum sagte Seckler, es sei ein "Glück, einen Pfarrer zu haben, von dessen segensreicher Arbeit in den vergangenen 25 Jahren alle sehr profitierten". Forner sei seit einem Vierteljahrhundert "der Lenker und der Antriebsmotor der Kirchengemeinden".

Die gelungene seelsorgerische Tätigkeit spiegele sich auch im sozialen Engagement der jungen Einwohner wider, die sich weltweit in der Mission betätigen. Und auch im Fakt, dass Forner die Primiz seines ehemaligen Ministranten Matthias Hammele mitfeiern konnte.

Der Vorsitzende der Kirchengemeinde St. Nikolaus Pfahlheim, Anton Konle, sprach im Namen der beiden Pfarreien. Forner sei nach 25 Jahren "immer noch so beliebt, wie am ersten Tag". Er sei für die Gemeinden "ein Glücksfall, ja ein Geschenk Gottes". Dank ihm würden sich viele Menschen ehrenamtlich in der Weitergabe des Glaubens engagieren.

Die beiden Kirchengemeinden hätten sich Dank Forner hervorragend weiterentwickelt, urteilte Konle. In baulicher Hinsicht nannte er unter anderem den Kauf und die Renovierung des Pfahlheimer Pfarrhauses, den Anbau eines Geräteraumes an die Leichenhalle in Beersbach sowie die Weiterentwicklung der beiden Friedhöfe und die Renovierung vieler Kapellen.

Für die Zukunft wünschte Konle dem beliebten Pfarrer und den beiden Kirchengemeinden, dass Forner "nochmals 25 Jahre bei uns mit viel Gesundheit, Glück und Gottes reichen Segen wirken und nochmals ein Jubiläum feiern" könne.

Der Vorsitzende der Kirchengemeinde St. Johannes Beersbach, Thomas Hammele, überreichte das gemeinsame Geschenk beider Pfarreien. Dies waren eine Mitgliedschaft beim 1. FC Nürnberg und ein Geschenkkorb mit "Beersbacher Spezialitäten eines Pfahlheimer Metzgers".

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