Positives wie Negatives in der Bilanz

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Der Geislinger Ortsvorsteher Georg Seidenfuß (links) hat den Ortschaftsrat im Vorfeld der Sitzung am neuen Gemeindeschuppen über den Baufortschritt informiert.
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Der Geislinger Ortsvorsteher erinnert an die unter dem scheidenden Schultes umgesetzten Projekte. Lagerschuppen als weiteres Thema im Ortschaftsrat.

Unterschneidheim-Geislingen

Bei der Ortschaftsratssitzung wurde der in Kürze aus dem Amt scheidende Bürgermeister Nikolaus Ebert verabschiedet. Bei dieser Gelegenheit erinnerte Ortsvorsteher Georg Seidenfuß an die während Eberts 20-jährigen Amtszeit realisierten Maßnahmen.

Es schmerze zu wissen, dass es sich um die letzte Ortschaftsratssitzung im Beisein des noch amtierenden Bürgermeisters handele. Dies erklärte Seidenfuß gegenüber dem Gremium. Ebert habe sein Amt vor 20 Jahren angetreten. In dieser Zeit seien viele Projekte umgesetzt worden, von denen nicht alle bei den Bürgern auf Akzeptanz gestoßen seien. Als Beispiele nannte er diesbezüglich die Feuerwehrreform, bei der die einstige Abteilung Geislingen in die Abteilung Zipplingen integriert wurde. Er nannte die Verschmelzung der Kindergärten beider Ortschaften am Standort Zipplingen und den Verkauf des alten Rathauses.

Als positive Projekte nannte Seidenfuß vor allem das Anlegen des Dorfplatzes, dem mehrere Gebäude, wie beispielsweise das ehemalige Lagerhaus, weichen mussten. Ferner die 850-Jahr-Feier der Ortschaft und den Umbau der ehemaligen Schule zum Dorfhaus. Nebenbei seien Bauplätze geschaffen und die Abwasserbeseitigung neu organisiert worden.

Die Bürger der Ortschaft Geislingen seien als „pflegeleicht und umgänglich“ bekannt. Nachdem jüngst noch der größte Wunsch, der Bau eines Lagerschuppens, realisiert wurde, „sind wir Geislinger zufrieden“, urteilte der Ortsvorsteher. Seidenfuß bedankte sich bei Ebert im Namen des Gremiums und der Bürger für die sehr gute Zusammenarbeit und lud diesen vorab zur noch nicht terminierten Einweihungsfeier des Schuppens ein.

Ihm sei wehmütig, sagte Ebert. Schließlich habe er erst nach seinem Entschluss, sich zu verändern bemerkt, wie viel in den vergangenen zwei Jahrzehnten entstanden sei. Die Zusammenarbeit mit dem Gremium, dem Ortsvorsteher und dessen Vorgänger Arnold Müller habe ihm stets Spaß gemacht.

Mit Blick auf die Liste mit den realisierten Maßnahmen sagte er zu den Ortschaftsräten, dass diese der Verdienst ihrer Arbeit seien. Die Räte hätten sich dem Wandel der Zeit gestellt, einzelne Gebäude saniert und andere abgebrochen.

Schuppen ist fast fertig

Im Vorfeld der Sitzung hatte das Gremium den neben dem Dorfhaus neu errichteten Lagerschuppen besichtigt. „Dank vieler Eigenleistungen sind die Arbeiten in den letzten Zügen“, erklärte Seidenfuß. Innen müssten noch Strom- und Wasserleitungen verlegt werden. Im Außenbereich seien beispielsweise bei der Bepflasterung gewisse Nacharbeiten erforderlich.

Der Ortsvorsteher sprach die Hoffnung aus, dass man trotz der Corona-Pandemie im Herbst ein kleines Einweihungsfest durchziehen könne.

Dank vieler Eigenleistungen am Lagerschuppen sind die Arbeiten in den letzten Zügen.“

Georg Seidenfuß, Ortsvorsteher

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