Christoph Konle mit 83 Prozent wiedergewählt

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Der Bürgermeister Christoph Konle ist mit seiner ganzen Familie bei der Auszählung der Stimmen dabei.

Bei 38 Prozent liegt die Wahlbeteiligung. Konle dankt Wählerinnen und Wähler fürs Vertrauen.

Rainau. Einen klaren Durchmarsch in die zweite Amtszeit bescherten die Rainauer Bürgerinnen und Bürger dem alten und neuen Bürgermeister Christoph Konle mit 83,8 Prozent der Wählerstimmen. Von den 2697 wahlberechtigten Rainauern waren bei einem Wetter, bei man eigentlich keinen Hund vor die Türe treibt, so Konle, 1034 Wähler zur Wahl gegangen. Es gab somit eine Wahlbeteiligung von 38,34 Prozent.

Große Zustimmung

Welch große Zustimmung Konle im Umkreis genießt, zeigte die Zahl der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die sich am Sonntagabend um 19 Uhr in der Schwabsberger Jagsttalhalle zur Gratulation einfanden. Das Ergebnis verkündete der stellvertretende Bürgermeister Günter Vogt. Anders als man sich das vorgestellt hatte, falle die Wahlparty aus, meinte er, ebenso Händeschütteln und das obligatorische Ständchen des Musikvereins. Sein besonderer Gruß ging an alle Bürgermeister und Kreisräte. Gekommen waren Oberbürgermeister Michael Dambacher aus Ellwangen, die Bürgermeister Wolfgang Steidle aus Aalen, Edwin Hahn aus Adelmannsfelden, Rainer Knecht aus Ellenberg, Andrea Schnele aus Lauchheim, Günter Ensle aus Hüttlingen, Markus Knoblauch aus Westhausen, Sabine Heidrich mit Altbürgermeister Manfred Fischer aus Neuler und Landtagsabgeordneter Winfried Mack (CDU). Für den Kreistag überbrachte Bopfingens Bürgermeister Gunter Bühler die Glückwünsche und Grüße der Mitglieder, zudem Grüße des Bürgermeistersprengels. Er war sich sicher, dass Konle die Gemeinde die nächsten acht Jahre weiterentwickeln werde, und Bühler wünschte ihm für seine Arbeit Erfolg und Tatkraft. Am meisten aber Gesundheit, die er ihm leider nicht schenken können. Stattdessen habe er Blumen für seine Frau und Ipfmessbier als Geschenk mitgebracht.

Landtagsabgeordneter Winfried Mack lobte die Art, wie Konle sich für seine Flächengemeinde mit seiner Arbeit eingesetzt habe. Jeder der Teilorte habe seine ureigene Identität, aber Rainau sei die Heimat von allen. Er wünschte von Herzen alles Gute und ein Glückauf für die anstehende Arbeit.

Wir-Gefühl entstanden

Konle selbst dankte für das angetragene Vertrauen und das gute Miteinander, das zu einem großen Wir-Gefühl geführt habe. Mit ganz viel Männer- und Frauen-Power hätten seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus trotz vieler Umbrüche viel umgesetzt. Sie seien ein tolles Team und ein sicherer Rückhalt für ihn. Große anstehende Projekte seien die Sanierungen des Schwabsberger Rathauses und der Dalkinger Mehrzweckhalle, die der größte Energiefresser der Gemeinde sei. Er freue sich auch darauf, weiter im Kreistag zu sitzen und hier die Ostalb mitgestalten zu können. Als Appell an die große Politik wünschte er sich die Öffnung der Kindergärten und Schulen. Kinder seien die Zukunft des Landes. Wenn die verbaut werde, sei man gescheitert. Sein letzter und großer Dank ging an seine Familie, vor allem an seine Frau, die mit vier Kinder oft auf ihn verzichten musste. Seine Dankbarkeit drückte er mit einer Spende aus.

Zitat für den Rathaussaal

Und er will für den neuen Rathaussaal einen Eichentisch schreinern lassen und aus der gleichen Eiche auch einen Schiffsboden für den Raum herstellen lassen, wie er sagte. In den Tisch soll ein Zitat geschnitzt werden, das lauten soll: "So lange man selbst redet, erfährt man nichts" (Marie von Ebner-Eschenbach). Mit gebührendem Abstand gratulierten Mitarbeiter, Gemeinderäte und Bürgermeister.

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