Kirchhofmauer in Schwabsberg wird komplett saniert

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Die Kirchhofmauer vor St. Martinus in Schwabsberg soll umfassend saniert werden.
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Ortsbildprägendes Bauwerk erhält nach Drainage- und Lüftungsmaßnahmen einen neuen Putz.

Rainau. Bürgermeister Christoph Konle hat den Abschlussbericht des Sanierungsgutachtens zur ortsprägenden Kirchhofmauer in Schwabsberg vorgestellt. Nachdem die Empfehlung der Arbeitsgruppe Bauen und Technik vom November die Komplettsanierung der Mauer vorsah, ergab nun das in Auftrag gegebene Gutachten, dass der vorhandene Putz "starr" sei und vollständig abgetragen werden müsse. Erst danach könne das Gutachten vollständig abgeschlossen werden. Für die Kostenschätzung wurden daher im Gutachten Puffer berücksichtigt.

Durch den starren Putz seien witterungsbedingt Abreibungen durch Bewegungen im Mauerwerk entstanden. Da zudem die Mauer dauerfeucht sei, sollten Drainage- und Lüftungsmaßnahmen vorgenommen werden, um die Mauer trocken zu legen. Nach Abschluss der Arbeiten sollte anschließend ein neuer Putz auf anderer Materialbasis aufgetragen werden, der nicht starr ist. Bürgermeister Konle regte zudem die Erstellung eines Dachvorsprungs an, um die Mauer besser vor Witterung zu schützen. Der Gemeinderat schloss sich bei einer Enthaltung dieser Auffassung an und beschloss, die Kirchhofmauer vollständig zu sanieren. Als Kostenrahmen sind 160 000 Euro vorgesehen, die wohl zu 60 Prozent aus Mitteln des Sanierungsgebiets bezuschusst werden können.

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