Neu im See: ein römisches Floß namens Klausius I.

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Als Überraschung hat Planer Johann Senner (links) das Floß auf den Namen Klausius I. getauft. Zweiter von rechts: Landrat Klaus Pavel, daneben Bürgermeister Christoph Konle.

Der Bucher Stausee wird durch mehrere Maßnahmen noch attraktiver für Badegäste.

Rainau. Am schönsten Platz der Ostalb – dem Bucher Stausee – wurden am Samstagmittag drei neue Attraktionen eingeweiht. Landrat Klaus Pavel freute sich zusammen mit Rainaus Bürgermeister Christoph Konle und Planer Johann Senner, den barrierefreien Badeeinstieg, den Badesteg und das Ziehfloß der Allgemeinheit übergeben zu können. Als i-Tüpfelchen aller Projekte, die man zur Aufwertung des Sees durchgeführt habe, bezeichnete Konle die neuen Attraktionen. Mit der gesamten Auffrischung von Kiosk, Sanitäranlagen und Bademöglichkeiten sei der Urlaub zu Hause noch attraktiver geworden, so der Bürgermeister. Der barrierefreie Seezugang mache ein generationenübergreifendes Badeerlebnis möglich, und die Kinder nahmen das römische Ziehfloß sofort in Beschlag. "Am Ende Ihrer sehr verdienten Amtszeit können Sie als Taktgeber und immer positiver Begleiter des Bucher Stausees heute mit drei neuen Attraktionen sozusagen Ihr Kind hier taufen", so der Bürgermeister zum Landrat. Pavel dankte und meinte, der Bucher Stausee sei ihm immer ein wichtiges Anliegen im Kreis gewesen. Solche Plätze seien, so sagte er, in den jetzigen Zeiten wichtiger als nie zuvor. Platz, dass die Menschen die notwendigen Regeln einhalten, sei genug vorhanden.

Mit der Gründung des Zweckverbandes 1975, der zunächst in erster Linie dem Hochwasserschutz diente, kam vieles ins Rollen. Getragen von etlichen Kommunen sei ein immerwährender Erneuerungsprozess für das Erholungsgebiet selbstverständlich. Als absolutes Highlight habe man 2017 den römischen Wasserspielplatz eingeweiht.

Ein Dank ging an die Behindertenbeauftragte Heiderose Abele, die die Barrierefreiheit rund um den See mit begleitete. Abschließend meinte Pavel, mit dem neuen Wachgebäude der DLRG passe hier am Ort alles wunderbar zusammen. Ab August überwachen vier ehrenamtliche DLRGler den Badebetrieb.

Planer Johann Senner sagte, die Zweiteiligkeit von Erholung und Naturerlebnis solle weiterhin erhalten bleiben.

Was wäre eine Übergabe am bisher heißesten Tag des Sommers ohne Wasser? Als Überraschung durften sich Landrat, Bürgermeister und alle mutigen Ehrengäste die Hosen hochkrempeln und mit den Füssen in den See steigen. So konnten sie die neue Kinderattraktion – das römische Ziehfloß – gleich zünftig einweihen. Als Gruß an den scheidenden Landrat hat es den Namen Klausius I. erhalten.

Der neue Badesteg hilft, ohne Barriere in den Bucher Stausee und ins erfrischende Nass zu gelangen – und ermöglicht ein generationenübergreifendes Badeerlebnis.

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