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Rainau stellt für 2022 einen Rekordhaushalt vor

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An Schwabsbergs Mitte wird im neuen Jahr weitergearbeitet. Das Bild zeigt den alten und den neuen Teil des Schwabsberger Rathauses.
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4,7 Millionen Euro will die Gemeinde im kommenden Jahr investieren. Ein knappes Drittel davon fließt in Schwabsbergs Mitte.

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Einen Rekordhaushalt für das kommende Jahr hat der Gemeinderat Rainau bei seiner Jahresendsitzung im Saverwanger Dorfhauseinstimmig verabschiedet. Bürgermeister Christoph Konle bezeichnete den Haushalt als „großen Brocken“, der die Entwicklung der Gemeinde zu einem Ort mit viel Wohn- und Lebensqualität, Familienfreundlichkeit, Generationengerechtigkeit spiegele.

Der Gesamthaushalt hat das Volumen von 13,2 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr waren es noch 11,5 Millionen Euro. Investiert werden sollen, so Kämmerin Ingrid Nagl, 4,7 Millionen Euro. So rekordmäßig unterwegs könne ein Haushalt nur sein, wenn alle angepeilten Zuschüsse auch bewilligt werden, meinte der Bürgermeister bei seiner Haushaltsrede. Man wolle die Herausforderungen der Zeit angehen und die Weichen für die Zukunft stellen.

Der kommunale Klimaschutz führe mittelfristig zur Entlastung des Ergebnishaushaltes und helfe künftigen Generationen, das Erschaffene zu bewahren. Die Bereitstellung von Finanzmitteln sei das eine, das knappe Personal nicht zu überfordern, das andere. So sei es notwendig, die Verwaltung zu stärken und das Personal gut auszustatten und weiterzubilden. Die Digitalisierung werde weiter voranschreiten, Arbeitsabläufe werden modernisiert und optimiert.

Die positive Haushaltslage der Jahre 2020 und 2021 mache es möglich, Rücklagen zu entnehmen. So könne der kommende Haushalt ausgeglichen werden. Zudem könne das Eigenkapital erheblich gestärkt werden.Um alle geplanten Vorhaben zu verwirklichen, sei es notwendig den Rücklagen 500 000 Euro zu entnehmen.

Die Liste der Investitionen des kommenden Jahres ist lang. In Schwabsbergs Mitte sollen 1,7 Millionen Euro fließen. Die Sanierung des Rathauses ist mit 320 000 Euro veranschlagt. Weitere Posten sind der Rathausvorplatz, der Dorfplatz, Investitionen in die Feuerwehr, in das Straßen- und Feldwegenetz.

Investiert werden solle in die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik und in die Mehrzweckhalle in Dalkingen. Der Naturkindergarten Rainau solle verwirklicht, und der Breitbandausbau weiter vorangetrieben werden. Weitere Baugebiete gehören zur mittelfristigen Finanzplanung. Eine Erschließung erfolge frühestens im Jahre 2023. Eventuell sei eine Kreditaufnahme von 1,189 Millionen Euro notwendig.

Den vorgestellten Haushalt bezeichnete der stellvertretende Bürgermeister Günter Vogt als als „sehr gut“ aufgestellt. Ein Kompliment für die hervorragende Ausarbeitung ging an die Kämmerin. Die Einstimmigkeit zur Planung bezeichnete der Bürgermeister als tolles Signal für eine nachhaltige familienfreundliche Kommune.

Der Anbau des Rathauses ist so gut wie fertiggestellt. Der Umzug laufe und das Bürgerbüro ist ab Montag geöffnet. Die Einweihung werde coronabedingt erst im nächsten Frühjahr erfolgen.

Wieder funktionstüchtig ist voraussichtlich ab März nächsten Jahres die Brücke am Bucher Stausee. Im Januar ist Baubeginn und mit der ab März fertiggestellten Brücke würde sich so der Weg um den See wieder verkürzen.

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