Der Bundespräsident ist Pate

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Bei der Familie Mayer ist der Bundespräsident Pate. Das Foto zeigt (vorne, v.l.): OB Michael Dambacher, Mina, Mac, Mylo, Mila, Max, Lydia Mayer; hinten: Mirko, Mica und Mick.

Warum Lydia und Stephan Mayer von Frank-Walter Steinmeier ausgezeichnet werden.

Ellwangen-Röhlingen. Eine große Familie mit acht Kindern haben Lydia und Stephan Mayer in Röhlingen zu umsorgen. Alle acht Kinder tragen einen Vornamen, der mit M beginnt: Mina, Max, Mica, Mila, Mylo, Mirko, Mick und Mac. "Alles kurze und prägnante Vornamen", sagt Lydia Mayer, "die wir uns einfach gut merken können".

Vor kurzem hat OB Michael Dambacher die Familie in Röhlingen besucht. Im "Gepäck" hatte er die Patenschaftsurkunde von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der ab dem siebten gemeinsamen Kind aus einer Beziehung die Aufgabe eines Paten symbolisch übernimmt. Dazu kommen einmalig 500 Euro sowie ein Foto mit Autogramm des Bundespräsidenten. Aber auch der Ellwanger OB hatte noch etwas mitgebracht. Er gratulierte im Namen der Stadt mit einem Blumenstrauß, einer Spielesammlung und einem Ellwanger Einkaufsgutschein. Dambacher wünschte der Familie weiterhin ein gutes Miteinander, Kraft und Gesundheit.

Seit zwei Jahren wohnt die Familie übrigens in einem ehemaligen Bauernhof, wo neben der Familie auch noch Pferde, Hunde, Schildkröten und Katzen wohnen oder Fische im Aquarium schwimmen. Die "tierischen" Aufgaben sind klar verteilt. Aber auch im Haushalt helfen die Kinder mit. So wird gesaugt, gewischt oder das Zimmer aufgeräumt – wenn auch manchmal mit kleinen Widerständen. Aber nur so geht es, sagt Lydia Mayer.

In einer Großfamilie ist jedes Mitglied darauf angewiesen, dass das gegenseitige Kümmern klappt und das haben die Kinder gelernt. Bis auf die ganz Kleinen haben dann auch alle beim Hausumbau mitgeholfen. Selbst die schwierige Hochphase der Corona-Pandemie bezeichnet Lydia Mayer als eine Phase, die der Familie gutgetan hat. Jeden Morgen sei man zusammen gesessen, habe den Tag strukturiert und das Miteinander genossen.

Jüngst war der Schulalltag zu organisieren, weil sich die Kinder auf vier Schulen verteilen.

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