Ortschaftsrat Röhlingen: Schlotter stärkt OB Dambacher den Rücken im Klinikstreit

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Bleibt die Virngrund-Klinik in Ellwangen erhalten? Um die Klinikstandorte im Kreis ist ein heftiger Streit entbrannt. Die Debatte hat am Montag auch den Ortschaftsrat Röhlingen beschäftigt.
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Der Kampf um Worte ist „nicht sachdienlich“.

Ellwangen-Röhlingen. Der Streit um die Klinikstandorte im Ostalbkreis und um die Wahl der richtigen Worte hat am Montagabend auch den Ortschaftsrat Röhlingen beschäftigt.

Ortsvorsteher Walter Schlotter nutzte die Sitzung in der Johann-Sebastian-von-Drey-Schule für eine Stellungnahme. Er wolle dem Ellwanger OB Michael Dambacher im Streit um die Klinikstandorte „ausdrücklich“ den Rücken stärken, betonte der Röhlinger Ortsvorsteher. Dambacher habe mit seinem öffentlichen Statement und seiner harschen Kritik an Aalens Oberbürgermeister Frederick Brütting lediglich auf dessen Aussagen, die Kliniken in Aalen und Mutlangen müssten erhalten bleiben, reagiert. Dambacher betreibe, anders als dessen Amtskollegen in Aalen und Gmünd, „eben keine Kirchturmpolitik“, lobte Schlotter, der danach dann noch gegen die Ellwanger SPD austeilte.

Die hatte Dambacher für dessen Wortwahl – er hatte Brüttings Vorstoß, sich in der Presse gegen die Klinik in Ellwangen auszusprechen, als „asozial“ gegeißelt - scharf kritisiert. „Vielleicht war dieses Wort nicht das Richtige“, sinnierte Schlotter. Allerdings sei ein Kampf um Worte jetzt „nicht sachdienlich“, befand der Ortsvorsteher. In der Diskussion müsse es einzig und allein um das Patientenwohl und um die Erreichbarkeit eines Krankenhauses gehen, die innerhalb von 30 Minuten gewährleistet sein muss. Erst danach brauche man sich Gedanken um Standorte machen.

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