Röhlinger Norma-Markt will im September öffnen

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Beim ersten Spatenstich (v.l.) Hans-Peter Müller, Volker Grab, Walter Schlotter, Roland Brenner, Roland Vetter, Franz Rieger, Florian und Michael Buckel.
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Erster Spatenstich für eine Filiale mit 800 Quadratmeter Verkaufsfläche.

Ellwangen-Röhlingen. "Mit diesem Einkaufsmarkt wird ein Stück Ortsgeschichte geschrieben", sagte Ortsvorsteher Walter Schlotter am Mittwochvormittag auf der Baustelle des neuen Norma-Marktes.

Das bislang unbebaute Grundstück am Ortsrand, an der Landesstraße 1029 nach Haisterhofen, hat das Unternehmen 2014 auf eigene Initiative ausgewählt. Die ersten Gespräche mit der Stadt Ellwangen führte Roland Vetter, Expansionsleiter bei Norma, bereits im Jahr 2009. Nachdem zunächst die Grundstückssuche schwierig war, kam im Mai 2015 das erste Baugesuch, berichtete Bürgermeister Volker Grab.

Doch die ursprünglichen Pläne wurden von Norma noch einmal überarbeitet, weil man doch etwas größer bauen wollte, als zunächst gedacht. Am 11. Mai 2020 stand schließlich die Baugenehmigung für die überarbeitete Planung.

Norma will eine Filiale mit 800 Quadratmeter Verkaufsfläche und 6600 Kubikmeter umbautem Raum erstellen. Eine Bäckerfiliale ist nicht vorgesehen. Es war der Wunsch des Röhlinger Ortschaftsrats, dass Norma darauf verzichtet, um das Bäckergewerbe am Ort nicht zu belasten, berichtet Schlotter.

Auf dem rund 4300 Quadratmeter großen Grundstück entstehen zudem 98 Stellplätze für Autos. Details zur Standortbewertung wollte Vetter nicht verraten. Die 1700 Einwohner von Röhlingen, 3700 in den Ortschaften der ehemaligen Gemeinde, waren aber sicher nur ein Punkt. Das Unternehmen kalkuliert wohl auch mit Umsatz mit dem Durchgangsverkehr. Vetter: "Die Lage ist ideal."

Walter Schlotter freut sich für die Röhlinger: "Dieser Einkaufsmarkt wird seit langem ersehnt und keiner hat es nach all der Zeit geglaubt, dass er tatsächlich noch gebaut wird."

Und jetzt soll es sogar ganz schnell gehen: im September 2021 will Vetter bereits die Eröffnung feiern. Schlotter: "Vielleicht schaffen wir es auch bis August."

Die Ortschaftsräte Roland Brenner und Franz Rieger haben jedenfalls schon einmal den passenden Fahrradständer mitgebracht: aus zweiter Hand, aber mit Norma-Schriftzug. Brenner dazu: "Der wurde ganz legal erworben."

Als Generalunternehmer ist die Michael Buckel GmbH aus Arberg (Bayern) beauftragt. Der neue Markt kostet laut Norma-Expansionsleiter Vetter eine siebenstellige Summe. Zehn Mitarbeiter sollen hier später beschäftigt werden.

Als Ausgleich für den Eingriff in die Naturlandschaft werden unter anderem Teiche an dem Bach angelegt, der am Grundstück vorbei in Richtung Sechta fließt.

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