Baugebiet mit Novum

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Baugebiet Badwiesen II in Hohenberg. Foto/Grafik: jku/ca
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Warum die Räte erstmals einen Umlegungsausschuss beschlossen haben, um das neue Baugebiet Badwiesen II in Hohenberg anzugehen.

Rosenberg
Erstmals in der Geschichte der Gemeinde Rosenberg beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung am Montagabend einen nicht ständigen Umlegungsausschuss. Dieser ist nicht auf Dauer angelegt, sondern umfasst einzig das neue Baugebiet Badwiesen II in Hohenberg mit ca. 1,1 ha Gesamtfläche. Dort sollen 18 neue Bauplätze entstehen. 
„Im Umlegungsausschuss werden keine Flächen enteignet, sondern die im Baugebiet Badwiesen II eingebrachten Flächen in neue Grundstücke aufgeteilt und ist am ehesten mit einem Flurneuordnungsverfahren, früher Flurbereinigung genannt, vergleichbar“, betonte Rosalinde Kottmann vom Ingenieurbüro Käser in Untergruppenbach; Kottmann wird das Verfahren fachlich begleiten. Die planerische Seite bearbeiten die Ellwanger StadtLandIngenieure. Deren Leiter Joachim Zorn stellte den Gemeinderäten und den zahlreich anwesenden Bürgern die Planung vor. 
Beschlossen wird die Umlegung in einem Ausschuss, den der Gemeinderat aus seinen Reihen wählt. Diesem gehören an (Vertreter in Klammern): Die Gemeinderäte Dominik Wackler (Manfred Rupp), Andreas Stirner (Kathrin Hirschle), Thomas Fredrich (Josef Schips) und Stephan Zerrer (Gerold Geiger). Die Wahlen und der Aufstellungsbeschluss „Baugebiet Badwiesen II“ erfolgten einstimmig.
Ebenfalls einstimmig beschloss der Gemeinderat den in der Dezembersitzung beratenen Haushaltsplan 2022. Die Kämmerei hatte die damals vorgebrachten Wünsche der Räte wie ein Budget für Spenden (5000 Euro), für Coronageschädigte (10 000 Euro) und für den Klimaschutz (20 000 Euro) sowie eine Planungsrate für eine Waldkindergartengruppe (300 000 Euro) und für eine Pumptrackstrecke (100 000 Euro) eingearbeitet. „Die Finanzlage der Gemeinde Rosenberg ist weiterhin positiv, die Gebühren und die Realsteuersätze bleiben unverändert und die Pro-Kopf-Verschuldung ist gleich Null“, betonte der neue Kämmerer Christian Laukenmann. Bürgermeister Tobias Schneider bestätigte dies: „Die Hebesätze für die Grundsteuer A und B bei 305 v.H. und die Gewerbesteuer mit 320 v.H. sind die niedrigsten im Ostalbkreis und machen Rosenberg für Einwohner und Gewerbetreibende attraktiv.“
Ohne Gegenstimmen vergab der Gemeinderat die Tief-, Straßen- und Rohrleitungsbauarbeiten für das Baugebiet „Alter Kirchenweg“ in Rosenberg an den günstigsten Bieter, die Firma Hermann Fuchs aus Ellwangen, zum Angebotspreis von 681 000 Euro. Die Elektrofachplanung für den neuen Bauhof, Umfang 31 000 Euro, erhielt das Ingenieurbüro Fetzer aus Rot am See, die neue Pelletsheizung im Rathaus, Kosten ca. 133 000 Euro, wird das Ingenieurbüro Josef Spielmann, Ellwangen, planen.

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