Förster des Jahres aus Rosenberg

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Der Rosenberger Förster Helmut Hohnheiser ist zum "Förster des Jahres 2019" gekürt worden.

Helmut Hohnheiser aus Rosenberg ist auf Bundesebene zum "Förster des Jahres 2019" gekürt worden.

Förster des Jahres aus Rosenberg

Lichtenau/Rosenberg. Auf den DLG-Waldtagen in Lichtenau (Nordrhein-Westfalen) vergaben am Samstagabend die Leitmedien im Forstbereich, AFZ-DerWald, Deutscher Waldbesitzer, Forst & Technik sowie forstpraxis.de, den Deutschen Waldpreis in drei Kategorien. Helmut Hohnheiser aus Rosenberg wurde zum "Förster des Jahres" gekürt. An der Wahl beteiligt waren eine zehnköpfige, fachkundige Jury sowie über 30 000 Wähler aus dem Netz.

Hohnheiser überführt nach Meinung der Juroren sehr erfolgreich naturferne reine Fichtenbestände in klimastabile Tannen-Buchen-Fichtenmischwälder. Dazu nutzt er ein selbst entwickeltes Saatverfahren. Zudem hat er zahlreiche Feuchtbiotope angelegt und fördert seltene Tierarten wie den Schwarzstorch. Neben Aktivitäten für Schulklassen und Kindergärten bietet er Führungen für Erwachsene an. Natürlich ist der Revierförster auch sonst Ansprechpartner für alle Belange im Wald. Da ist der Marder, der im Dorf sein Unwesen treibt, der Waldbesitzer, der noch einmal eine Frage hat, dann will die Dorfjugend am Waldrand "abfeiern" und obendrein beschwert sich ein besorgter Bürger über abgelegten Müll am Waldrand. "Es ist die Breite des Jobs, die mich so fasziniert," so Helmut Hohnheiser, der mit zwei weiteren Kollegen in die Endrunde gekommen war.

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