Friedhof wird saniert

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Der gesamte nördliche Teil soll neue Fußwege bekommen.
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Rosenbergs alter Friedhof erhält barrierefreie Wege und zudem ein einheitliches Erscheinungsbild. Was alles geplant ist und beschlossen wurde.

Rosenberg

Seit geraumer Zeit wird es für gehbehinderte Personen immer schwieriger, die Gräber ihrer Angehörigen im nördlichen alten Teil des Rosenberger Friedhofs zu besuchen. Mehrfach geflickte geteerte Hauptwege, die durch das Wurzelwerk der alten Bäume auch noch uneben sind, sowie Treppenstufen beim Zugang zur Aussegnungshalle machen bestimmte Bereiche für Rollator- und Rollstuhlfahrer nahezu unzugänglich.

Deswegen hatte der Gemeinderat dem Bopfinger Landschaftsarchitekten Gerhard Kapeller beauftragt, das Wegesystem des alten Friedhofteiles so zu überplanen, dass die Hauptwege barrierefrei werden. Architekt Kapeller erläuterte seine Planungen und der Gemeinderat beschloss einstimmig den vorgestellten Entwurf. Nach diesem sollen die Wege nicht mehr asphaltiert sondern - wie im neuen Friedhofsteil – gepflastert werden. Die reinen Baukosten betragen 216 000 Euro; die Baumaßnahme wird in den neuen Haushaltsplan aufgenommen und soll 2022 durchgeführt werden.

Die restlichen 418 Seiten der Sitzungsvorlage waren schnell abgearbeitet. Es handelte sich dabei um elf Änderungen und Erweiterungen von Flächennutzungsplänen, neun betreffen umliegende Gemeinden, die beiden anderen die Planung des neuen Bauhofgeländes in Rosenberg-Geiselrot (einstimmig genehmigt) und die Erweiterung des Gewerbegebietes Rosenberg-Ludwigsmühle im Tal der Blinden Rot. Zu diesem Plan, der 6,9 Hektar umfasst, müssen größere landwirtschaftliche Flächen in ein Gewerbegebiet umgewandelt werden. Die Gemeinderätin Judith Ebert-el Mawla sah dies recht kritisch und stimmte als einziges Ratsmitglied dagegen.

Die neun anderen Bebauungspläne betreffen zum Teil mehrfach die Rosenberg umgebenden Gemeinden Gründelhardt, Geifertshofen, Bühlerzell, Jagstzell, Bühlertann, Adelmannsfelden und Ellwangen.

Bei der Bürgerfragestunde brachten Joachim Schneider, Franz Fischer und Sieglinde Seigfried den Wunsch nach Rasengräbern auf dem Rosenberger Friedhof vor.

Die in die Jahre gekommenen Wege (rechts) sollen ähnlich ausgeführt werden wie im neuen unteren Teils das alten Friedhofs, die Treppen verschwinden.

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