Kaltsporthalle eingeweiht

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Einen Freudentag feierten die Sportfreunde Rosenberg am Samstag, als die neue Kaltsporthalle mit der Einweihung ihrer Bestimmung übergeben wurde. Mit großem Stolz wurde auf das Geleistete geblickt und besonders der ehrenamtliche Einsatz gewürdigt.

Lange haben die Sportfreunde Rosenberg auf diesen Moment gewartet. Der Vorsitzende der Sportfreunde Rosenberg, Jürgen Majewski, sprach denn auch bei der Einweihungsfeier der Halle von einem Traum, der nun für den Verein in Erfüllung gegangen sei. Nach ersten Planungen und Kostenschätzungen schien zunächst die Realisierung einer Kaltsporthalle auf dem Sportgelände im Geiselroter Heidle unmöglich: "Die ursprünglichen Kosten in Höhe von 550 000 Euro sprengten einfach unseren Finanzrahmen", beschrieb Majewski. Deshalb lautete das Motto: "Kräftig abspecken." Was am Ende auch gelang. "Nach vielem Hin und Her und intensiver Planung kam ein Ergebnis mit Projektkosten von rund 400 000 Euro heraus", formulierte der Vorsitzende der Sportfreunde Rosenberg. Danach wurden intensive Gespräche mit der Gemeinde und dem Sportkreisvorsitzenden Manfred Pawlita bezüglich möglicher maximaler Bezuschussung des Bauvorhabens geführt. Von der Gemeinde Rosenberg gab es schließlich 80 000 Euro an Fördergeldern und vom Württembergischen Landessportbund (WLSB) 65 000 Euro. Ein Darlehen in Höhe von 250 000 Euro wurde von den Banken bewilligt. Innerhalb kürzester Zeit errichtete man eine Kaltsporthalle hinter dem Sportplatz mit 40 Metern Länge und 22 Metern Breite. Sie hat einen Kunstrasenfußballplatz und zwei Volleyballfelder und viele Möglichkeiten für den Breitensport. "Unser Wunsch war, witterungsunabhängige Trainingsmöglichkeiten zu schaffen. Wie ich finde, ist uns das mit unserer neuen Halle sehr gut gelungen. Wir haben Maßstäbe gesetzt", sagte Majewski voller Stolz. Er forderte die Gäste in der Kaltsporthalle auf, bei der Bausteineaktion mitzumachen, die bislang 28 000 Euro eingebracht hat. Mit 50 Euro können sich Privatleute als Investoren beteiligen und einen Baustein für die Halle erwerben. Allen am Bau der Halle beteiligten Personen dankte Jürgen Majewski von ganzem Herzen. Bürgermeister Uwe Debler sprach von einem neuen Kapitel, dass mit der Fertigstellung der Kaltsporthalle in Sachen Sportgelände in Rosenberg aufgeschlagen wurde. "Die neue Halle ist eine tolle Ergänzung der bestehenden Sport- und Freizeiteinrichtungen im Geiselroter Heidle." Der Sportkreisvorsitzende Manfred Pawlita sagte: "Die Sportfreunde Rosenberg sind eine Vereinsfamilie, die etwas gewagt, Mut und viel Weitsicht bewiesen hat. Jeder einzelne Cent der hier investierten Zuschussgelder ist bestens angelegtes Geld und wird von den Sportfreunden vielfach multipliziert." Pawlita lobte die Sportfreunde Rosenberg als ein sehr gut geführter Verein. "Die Sportfreunde Rosenberg sind zukunftsfähig, die Kaltsporthalle wurde auf einer soliden Basis kalkuliert, bei dessen Bau viele freiwillige Helfer mit anpackten", ergänzte der stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Rosenberger Vereine und Vereinigungen (ARGE), Stephan Zerrer. Im Anschluss segneten die beiden Pfarrer Martin und Jag das neue Bauwerk. Die "Röschengarde" begeisterte mit ihrem Aufritt und einer lustigen Tanzeinlage, der Musikverein Rosenberg umrahmte die Feier mit Liedbeiträgen.

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