Zu viel Personal im Rathaus?

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Bürgermeister Tobias Schneider
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Einige Bürger sind der Ansicht, Rosenberg habe zu viel Personal. Das sagt die Verwaltung.

Rosenberg. Stimmen werden laut in der Bevölkerung, dass das Rosenberger Rathaus übersetzt sei. Meinungen wie "Aufgeblasener Wasserkopf", "Übergroße Verwaltung" machen die Runde. Bürgermeister Tobias Schneider bezog dazu in der jüngsten Gemeinderatssitzung Stellung. "Ja, wir sind mehr an Köpfen, aber die Stellenzahl ist gleich geblieben." Eine Mitarbeiterin habe die Stundenzahl reduziert, dafür sei mit der entsprechenden Prozentzahl eine weitere Kraft eingestellt worden, die aber auch noch zusätzliche Aufgaben übernehme, wie etwa das Schulsekretariat der Karl-Stirner-Schule.

Die unterjährige Aufstockung in Form der Hauptamtsleiterin Isabelle Strähle habe sich angesichts der Aufgabenstellungen in der Gemeinde aus der durchgeführten Organisationsuntersuchung ergeben, die ein unabhängiges Büro bestätigte und vom Gemeinderat einstimmig mitgetragen wurde, so Schneider. "Einzig im Bereich der Kämmerei leisten wir uns bewusst den Luxus, derzeit noch doppelt besetzt zu sein", bestätigte Schneider. "Aber auch dies war eine gemeinsame Entscheidung, und angesichts des bevorstehenden Ruhestands unseres Kämmerers und der Umstellung auf die Doppik im Rechnungswesen eine gute Entscheidung."

Mit dem baldigen Ausscheiden von Winfried Krieger sei sein Nachfolger, Christian Laukenmann, voll eingelernt und der Posten des stellvertretenden Kämmerers werde nicht neu besetzt. "Das war aber von Anfang an klar." Schneider appellierte an die Bevölkerung: "Wir mussten in Rosenberg noch nie eine Entscheidung oder Investition absagen, weil wir es uns wegen der Personalkosten nicht leisten konnten." Im übrigen könne man an anderen Gemeinden im Kreis sehen, was passiere, wenn man die Verwaltung kaputtspare. "Wenn dann die Leute noch krankheitsbedingt ausfallen, kann man das Rathaus im Grunde zuschließen", so Schneider.

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