Rudi Kolb geht in den Ruhestand

+
Verabschiedung Rudi Kolb

Beliebter Religionspädagoge verlässt Schulen in Hüttlingen und Neuler nach einer Feierstunde.

Neuler. „Jeder Abschied ist die Geburt einer Erinnerung“. Mit diesem etwas abgeänderten Zitat Salvatore Dalis begann der Schulleiter der Brühlschule Neuler, Rektor Matthias Schimmel, seine Laudatio auf den beliebten Lehrer, geschätzten Kollegen und vielfach ehrenamtlich tätigen Religionspädagogen Rudi Kolb. Der Aaelener, der in Hüttlingen und Neuler unterrichtet, ist seit Anfang des Jahres im vorläufigen Ruhestand und wurde nun in einer Feierstunde in der Schlierbachhalle verabschiedet.

Rektor Matthias Schimmel skizzierte während der Feierstunde den Werdegang und das vielfältige Engagement des Neupensionärs. Nach dem Studium der Religionspädagogik in Freiburg war Kolb zunächst in der Gemeindepastoral und als Religionslehrer in Hüttlingen und Ellwangen tätig. Auf seiner weiteren beruflichen Wegstrecke konzentrierte er sich auf den schulischen Religionsunterricht, die Alemannenschule Hüttlingen wurde seine Stammschule. Da der Bedarf an Religionslehrern ständig wechselte, war er auch in Neresheim, Westhausen, Wasseralfingen, Oberkochen, Aalen, Dalkingen und im letzten Jahrzehnt voll in Hüttlingen und Neuler im Einsatz gewesen. Im vergangenen Jahrzehnt fokussierte sich sein schulisches Wirken auf Hüttlingen und Neuler.

Zudem übernahm Rudi Kolb weitere Aufgaben in der Lehrerfortbildung, war Mitautor von Unterrichtswerken, engagierte sich in Hüttlingen als Verbindungslehrer im Spannungsfeld Eltern-Lehrer-Schüler, war Personalrat am Staatlichen Schulamt und als Mitarbeitervertreter bei der Diözese Rottenburg-Stuttgart tätig gewesen.

Ehrenamtliche Tätigkeiten in der Kirchengemeinde, beim Verband Bildung und Erziehung (VBE) und beim Malteser Hilfsdienst kamen hinzu. „Wirklich nichts war dir zu viel“, fasste Schimmel zusammen und ergänzte: „Du hast das Charisma, Kinder mitzunehmen, sie zu faszinieren und bei ihnen Begeisterung auszulösen. Und schließlich warst du auch ein geschätzter Kollege, akzeptiert und gerne gesehen. Mit deiner Glaubwürdigkeit und Überzeugung lebst du deinen Glauben und gibst ihn weiter“.

Glück- und Segenswünsche gingen auch an die Referendarin Claudia Pikul, die nach erfolgreicher zweiter Dienstprüfung von Neuler nach Altdorf im Schönbuch wechselt.

Zurück zur Übersicht: Ellwangen

Kommentare