Sanierung dauert länger als geplant

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Derzeit wird die L1070 zwischen Unterdeufstetten (im Hintergrund) und Gerhof saniert. Die Arbeiten werden voraussichtlich rund drei Wochen länger dauern, als geplant.

Warum die Arbeiten an der L1070 noch bis Ende Mai andauern werden.

Ellenberg. Der Ellenberger Bürgermeister, Rainer Knecht, thematisierte in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates die Sanierung der L1070. Die entsprechende Straßensperrung muss, so das Regierungspräsidium, witterungsbedingt bis zum 21. Mai verlängert werden.

Bereits seit Anfang März laufen die Sanierungsarbeiten zur Ertüchtigung der rund 1,6 Kilometer langen Teilstrecke der L1070 zwischen der L2220 Ellenberg-Wört und dem Teilort Unterdeufstetten der Gemeinde Fichtenau. Im jetzigen, ersten Bauabschnitt, wird der Bereich zwischen Unterdeufstetten und der Abzweigung Wört-Schönbronn hergerichtet. Um die Arbeiten auf dem knapp 750 Meter langen Abschnitt ungehindert durchführen zu können, wurde der Teilabschnitt komplett gesperrt.

Zum einen soll, so die Pressereferentin des Regierungspräsidiums Stuttgart, Josephine Palatzky, die Linienführung verbessert und eine durchgehende Fahrbahnbreite von mindestens 5,3 Meter hergestellt werden. Ferner sollen die Kuppe auf Höhe der Einmündung Breitenbach um rund 40 Zentimeter abgeflacht und die Entwässerung erneuert werden. Abschließend soll ein neuer, 14 Zentimeter starker Fahrbahnbelag aufgebracht werden. Die Kosten hierfür werden auf rund 350 000 Euro beziffert.

Die erforderliche Randeinfassung an der Böschung entlang des dortigen Waldes werde mittels eines Gleitschalungsfertigers vor Ort und durchgängig betoniert, sagt Palatzky. Dies sei bei der Länge des Streckenabschnitts wirtschaftlicher und bringe gegenüber Einzelbordsteinen einen Zeitvorteil beim Einbau sowie eine höhere Qualität.

Kann die Kuppe entfallen?

Dennoch müsse die Sperrung wegen der bisherigen, schlechten Witterungsverhältnisse, um etwa drei Wochen und bis zum 21. Mai verlängert werden, sagt die Pressereferentin.

Parallel zu den Bauarbeiten werde bereits die Sanierung des zweiten und rund 850 Meter langen Bauabschnitts vorbereitet. Aktuell würden die letzten Grundstücksverhandlungen stattfinden. Von diesen sei abhängig, ob die Kuppe vorm Ellenberger Teilort Gerhof wie geplant abgeflacht werden könne. Sobald dies geklärt sei, werde das Regierungspräsidium die Ausführungsplanung und die Ausschreibung angehen. Derzeit sei der Start für den zweiten Bauabschnitt für diesen Herbst 2021 geplant.

Auch der Ellenberger Schultes, Rainer Knecht, hofft, dass das Land die Kuppe vorm Gerhof wie geplant um rund 2,5 Meter abflachen kann. In der jüngsten Sitzung seines Gemeinderates zeigte er sich zuversichtlich, dass die bis jüngst zäh verlaufenden Grundstücksverhandlungen in Kürze positiv abgeschlossen werden können. Franz Rathgeb

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