Senioren- und Jugendarbeit soll ausgebaut werden

+
Anna-Lisa Bohn. Foto: pe

Bürgermeisterin Anna-Lisa Bohn blickt auf ein stürmisches Jahr in Ellenberg zurück.

Ellenberg. Vieles ist in Ellenberg trotz Krise und Corona auch in diesem zu Ende gehenden Jahr erreicht worden. Der Kindergarten und die Gartenstraße stehen im Fokus. Bürgermeisterin Anna-Lisa Bohn blickte in der jüngsten Gemeinderatssitzung auf ein stürmisches Jahr zurück.

Es sei ein Jahr gewesen, dass von vielen Ereignissen geprägt gewesen sei, von denen einige, wie die Bürgermeisterwahl, sicher in die Geschichte der Gemeinde eingehen würden.

Wie geht es mit der wirtschaftlichen Entwicklung weiter und wie werden die Kommunen damit belastet? Auch die Energie, und ob diese bezahlbar bleibt, hat sowohl die Verwaltung aber auch die Bürgerinnen und Bürger beschäftigt, betonte Bohn. Auch die Pandemie und das Flüchtlingsthema berge Fragen, die schwerwiegend sind und mit denen nicht nur Ellenberg mit seinen 1796 Einwohnern konfrontiert worden ist. „Wir stehen vor großen Herausforderungen in einer stürmischen Zeit“, sagte Anna-Lisa Bohn. „Wir wollen alles tun, dass wir unsere Gemeinde auch in diesen Zeiten weiter voranbringen können und wir dadurch einen Ort schaffen, in dem man gerne lebt.

Die finanzielle Situation der Gemeinde Ellenberg habe sich im vergangenen Jahr trotz Corona-Pandemie und Energiekrise besser entwickelt als ursprünglich erwartet beziehungsweise geplant, sagte Bohn. Die Schulden und damit die Pro-Kopf-Verschuldung konnte in den vergangenen Jahren abgebaut werden der Schuldenstand beträgt nach Plan 2022 rund 663.000 Euro, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von 372,16 Euro entspricht.

Schulden werden steigen

Diese Schulden werden in den kommenden Jahren steigen, denn Ellenberg hat mit dem Ausbau Kindergarten und der Sanierung der Gartenstraße einiges zu leisten. Diverse Bau- und Grundstücksangelegenheiten, Freiflächenphotovoltaik, Ganztagesbetreuung in der Grundschule und die Antragstellung für die entsprechenden Förderungen seien wichtige Themen, die angegangen werden müssten. Bohn wagte auch einen Ausblick ins kommende Jahr, das vom Ausbau des Kindergartens und der Sanierung der Gartenstraße geprägt sei. Die Senioren- und Jugendarbeit solle ausgebaut werden, ebenso die Zusammenarbeit mit Vereinen, Ehrenamtlichen und der Bevölkerung.

Bohn wünscht sich eine aktive Beteiligung aller Bürgerinnen und Bürger, vor allem beim zukünftigen Projekt der Dorfentwicklung mit einer lebendigen Ortsmitte und einem Rathausneubau. Und sie ging auf den Haushaltsplan 2023 und die mittelfristige Finanzplanung ein, welche wichtige Investitionen für die Zukunft aufzeigen, die aber mit Sicherheit nicht alle zeitlich und wunschgemäß umgesetzt werden können.

Gemeinderätin Nadin Däffner ging im Besonderen auf die Bürgermeisterwahl ein, bei der Anna-Lisa Bohn bei einer Wahlbeteiligung von 71 Prozent mit 81 Prozent der Wählerstimmen gewählt worden war. Däffner dankte der Verwaltung, sie dankte dem Gemeinderatsgremium und nicht zuletzt der neuen Bürgermeisterin Bohn, „die sich mit riesigem Engagement für Ellenberg einsetzt und stets ein offenes Ohr für die Belange der Bürgerinnen und Bürger“ habe. Däffners Dank galt außerdem dem stellvertretenden Bürgermeister Peter Higler sowie Alt-Bürgermeister Rainer Knecht für sein stetes Wirken für die Gemeinde. Sie schloss mit dem Wunsch, dass sich Ellenberg weiter so positiv entwickeln möge. ⋌HA

Zurück zur Übersicht: Ellwangen

Kommentare