So friedlich grasen die Schafe am Schlosshang

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Mit dem Wetter und der Aussicht macht den Schafen das grasen bestimmt gleich doppelte Freude.

Die Schäferfamilie Erhardt aus Birkenzell betreibt noch die traditionelle Hüteschafhaltung.

Ellwangen. Ein wundervolles Bild des Spätsommers in Ellwangen gelang unserem Fotografen kürzlich beim Schloss. Die Herde der Schäferei Erhard sind hier im Pferch und dürfen nach und nach die Wiesen abweiden, die nach den üppigen Regenfällen noch einmal kräftig nachgeschoben haben. Die Schäferfamilie Erhardt aus Birkenzell betreibt noch die traditionelle Hüteschafhaltung. Ihre Weideflächen entlang des Liastraufs reichen von Stödtlen bis nach Ellwangen. Die Tiere der heimischen Rasse Merinolandschaf gehen die Strecke zu Fuß und pflegen und erhalten dabei die Naturschutzgebiete Stödtlen-Wildenberg sowie am Schlossberg und Schönenberg. Tagsüber weiden die Schafe, die Nacht verbringen sie im Pferch und hinterlassen dabei eine wertvolle Düngung. Bevor Mineraldünger in der Landwirtschaft verwendet wurde, waren die Schafe eine willkommene Düngergabe für Acker- und Grünland. Erst im winter kommen die Schafe wieder in den Stall. Wegen der traditionellen, artgerechten Haltung und des natürlichen Futters ist das Lammfleisch der Schäferei sehr gefragt. 

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