Spatenstich für Tesk - die Erste im neuen Gewerbegebiet

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Das Tesk-Gebäude wird das erste im neuen Industriegebiet Dalkingen sein. Sie stoßen auf den Spatenstich an: Tesk-Chef Günther Steininger (von links), Roland Ott, Bürgermeister Christoph Konle, Werner Schneider und Günther Beck von der Raiffeisenbank West

Der Chef der Elektronikfirma legt Wert darauf, dass regionale Firmen den Neubau stemmen.

Rainau-Dalkingen. Das gemietete Firmengebäude in Bopfingen soll abgerissen werden. Da beschloss der Chef: Wir bauen. „Und schaffen uns ein eigenes Nest.“ Möglichkeiten gab's in Bopfingen und Ellwangen. Doch seine Wahl fiel auf Dalkingen, worüber sich Bürgermeister Christoph Konle beim Spatenstich am Freitagnachmittag natürlich besonders freute.„Als ich das hier gesehen hab', war klar, das ist es“, erzählt Günther Steininger, Chef von Tesk Elektronik. Die Lage und Landschaft, das überzeugte ihn. Den 68-Jährigen, der Tesk vor 30 Jahren gründete, juckt es förmlich in den Fingern, loszulegen. Und so wird das neue Tesk-Gebäude - der Einzug ist für den Sommer geplant - das Erste im neuen Dalkinger Industriegebiet.

Zwei Millionen-Euro-Investition

Steininger investiert zwei Millionen Euro in den Bau. Am neuen Standort will er die 15-köpfige Belegschaft aufstocken. Gebaut werden in Holzständerbauweise zwei Fertigungshallen plus Bürotrakt für die elektromechanische Fertigung von Platinen.

Das Wichtigste für Steininger, der die Firma an Neffe Michael (30) vererbt, dafür aber beim Bau voll einsteigt: „Ich wollte alles made by Ostalb haben. Egal bei welchem Gewerk: Ich hab' immer geschaut, welche Firma gibt’s dafür in der Nähe.“

Und das ist zu 100 Prozent gelungen. Die Ebnater Firma Traub macht sich im Dezember ans Werk. Sobald die Bodenplatte sitzt, steigt die Schwenninger Firma Holzbau Mayle ein. Die Flaschnerarbeiten übernimmt die Ellwanger Firma Stelzer, die Heizung die Bopfinger Firma Ott, von „Kicherer“ stammen die Tore, „das Geld“ von der Raiffeisenbank Westhausen, die Fenster aus Neuler...

Regionaler geht’s nicht. „Das kommt von meiner persönlichen Verbundenheit zur Scholle“, erklärt der Ellwanger.

Besonderen Wert gelegt hat er auf ein gutes Wärmeenergiekonzept, Photovoltaik, Wärmetauscher und Niedrigenergiebauweise.pe

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