Spatenstich für weiteren Breitbandausbau in Wört

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Legten für den weiteren Breitbandausbau im Gewerbegebiet Wehrlach gemeinsam Hand an, von links: Tamesch Wagner (ateneKom GmbH), Wolfgang Rölle (Vorstand KommPaktNet), Bürgermeister Thomas Saur, Werner Riek, Guido Gruber (Leiter Netzservice EnBW/ODR), Marco Fischer (GeoData).
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Bis Ende 2021 sollen rund 14 Kilometer Rohrverbände durch das Gemeindegebiet verlegt werden.

Wört. Immer mehr Ortsteile Wörts kommen in den Genuss des schnellen Internets. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich im Gewerbegebiet „Wehrlach“ werden nun zum Auftakt des Bauprojekts die restlichen „Weißen Flecken“ im Gemeindegebiet mit Glasfaserkabel erschlossen und 44 Hausanschlüsse hergestellt.

Die Investitionssumme in Höhe von 1,697 Millionen Euro ist beachtlich. „Bis Ende 2021 sollen rund 14 Kilometer Rohrverbände durch das Gemeindegebiet verlegt, und knapp zehn Kilometer Glasfaserkabel eingeblasen werden. Dabei kommen neun Ortsteile und Gehöfte sowie das Gewerbegebiet Wehrlach zum Zug“, erklärte Bürgermeister Thomas Saur beim Spatenstich. Mit dabei waren neben den Planern und Ingenieuren auch Vertreter der EnBW und der bauausführenden Firma Shala Bau.

„Die lange Zeit bestehende Unterversorgung im ländlichen Raum mit dem Breitband bei uns gehört bald der Vergangenheit an. Wir möchten unsere digitale Infrastruktur fit machen für die Zukunft“, meinte Bürgermeister Saur weiter.

Gefördert wird dieses Bauprojekt durch den Bund mit rund 848 000 Euro und durch das Land Baden-Württemberg, das sich mit rund 679 000 Euro beteiligt. Bei der Gemeinde Wört verbleibt ein Eigenanteil in Höhe von 170 000 Euro. Wichtig sei bei diesem Projekt, dass gleich Wasser, Gas und Strom, soweit möglich, mitverlegt werden, so Saur. „Das spart enorm an Kosten und muss natürlich untereinander sorgfältig koordiniert werden“, betonte der Bürgermeister. Durch den Glasfaserausbau werden die Ortsteile und Gehöfte Brombach, Mittelmeizen, Spitalhof, die Aumühle, die Häringsägmühle, Bösenlustnau, die Gaugenmühle, der Springhof, Grobenhof und das Gewerbegebiet bis voraussichtlich spätestens gegen Ende des Jahres 2022 in Betrieb gehen.

Werner Riek, vom Breitbandkompetenzzentrum beim Landratsamt Ostalbkreis, sagte abschließend: „Wenn nach den weißen Flecken auch noch die restlichen grauen Flecken von der Landkarte getilgt werden, dauert es noch rund zehn Jahre. Dann sollten aber wirklich alle Gebäude im Land mit dem schnellen Internet versorgt sein. Dieses große Bauprojekt ist eben ein Marathonlauf und kein kurzer Sprint.“ Achim Klemm

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