Sperre bei Tag und Nacht bleibt in Hall

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Das Verwaltungsgericht Stuttgart urteilt im Eilverfahren über Klagen gegen Ausgangssperre.

Schwäbisch Hall. Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat im Eilverfahren zwei eingegangene Klagen von Bürgern aus dem Landkreis Schwäbisch Hall gegen die Ausgangssperre bei Tag zurückgewiesen. Begründung für die Abweisung der Klagen sind das diffuse Infektionsgeschehen im Kreis, die hohen und weiter steigenden Inzidenzzahlen sowie die zunehmend belegten Intensivbetten im Kreis. Von 40 Intensivbetten seien inzwischen 35 belegt, davon ein Drittel mit Covid-19-Patienten, erklärte das Gericht.

Die Ausgangssperre am Tag sei eine zulässige und verhältnismäßige Maßnahme, um die Kontakte zu reduzieren und Entlastung herbeizuführen, so das Gericht in seiner Begründung.

Die Ausgangssperre bei Tag und Nacht bleibt somit zunächst befristet bis 11. April in Kraft.

Stand Donnerstagmorgen liegt die Inzidenz im Landkreis Schwäbisch Hall bei knapp 436 und 857 aktiven Fällen. Der Kreis hat damit bundesweit die dritthöchste Inzidenz.

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