250 Ostalb-Trucker auf dem Autohof

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Auf dem Autohof bei Ellwangen trafen sich insgesamt rund 250 Lastwagenfahrerinnen und -fahrer, um gemeinsam das Trucker-Treffen zu feiern.
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Mittlerweile gehören mehr als 600 Lastwagenfahrerinnen und Lastwagenfahrer sowie deren Freunde zu den Ostalb-Truckern. Beim Autohof in Ellwangen gab es ein großes Fest.

Ellwangen

Sie sorgen dafür, dass Dinge zu den Menschen kommen: die vielen, vielen Lastwagenfahrer, kurz Trucker. Im Ostalbkreis gibt es eine Gruppe von Truckern, die sich zusammengefunden hat - und immer wieder Aktionen bietet. Wie jetzt, mit einem großen Trucker-Treffen am Autohof in Ellwangen. Und das Ganze sogar noch für den guten Zweck.

Die Vorgeschichte: Die „Ostalb Trucker“ sind eine Gruppe aus Lastwagenfahrerinnen und Lastwagenfahrern und auch Lastwagenfans. Die Gruppe wurde 2015 in Facebook gegründet, und hat nun schon knapp über 600 Mitglieder. Es gibt auch eine WhatsApp Gruppe, in der sich die Mitglieder täglich austauschen. „Daraus haben sich viele Freundschaften entwickelt“, berichtet Pascal Winter, einer der treibenden Kräfte in der Gruppe. Das Treffen war, wie Winter berichtet, eine spontane Idee, die zum ersten Mal 2019 umgesetzt wurde. „Damals musste noch jeder selbst für Speisen und Getränke sorgen, mittlerweile haben wir zahlreiche Unterstützung von Brauereien und Metzgereien, so dass wir unseren Gästen gegrilltes und kühle Getränke anbieten können“, berichtet Winter.

Das Treffen erfreut sich mittlerweile großes Beliebtheit: „Dieses Jahr waren wir über 250 Leute, darunter knapp 60, die mit ihrem Lastwagen angereist sind“, freut sich Winter. Und es wehte regelrecht internationales Flair: Aus ganz Deutschland und auch aus Österreich und Liechtenstein kamen Fahrer.

Die Veranstalter ziehen in rundum positives Fazit - und ähnliches sei auch von den Teilnehmern zu hören gewesen, berichtet Winter, der bereits ankündigt, dass es das Festival im kommenden Jahr wieder geben wird. Für ihn und die anderen sei das Treffen ein schöner Ausgleich zur Arbeit, „wenn wir uns alle mal wieder sehen können“. Die Corona-Krise habe auch den Lastwagenfahrerinnen und Lastwagenfahrern viel abverlangt: mehr Arbeit, verschlossene sanitäre Anlagen an den Autobahnen. Keine leichte Zeit für die Trucker.

Und so freuten sie sich, ein paar Stunden gemeinsam verbringen zu können, um sich auszutauschen - oder einfach einmal wiederzusehen.

Übrigens war das Treffen nicht nur Selbstzweck. „Zudem sammeln wir jährlich Spenden für das „blaue Haus“ in Stuttgart, den Förderkreis für krebskranke Kinder“, berichtet Winter. Dorthin spenden die Trucker jährlich circa 1300 Euro.

Organisiert haben sie das ganze Spektakel bereits zum vierten Mal. Mit zum Organisationsteam gehören neben Pascal Winter noch Hans Mayer, Manuel Mayer und Bruno Bissinger.

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