50 Bewohner in LEA positiv getestet

  • Weitere
    schließen
  • schließen

Ein Großteil der positiv Getesteten wurde verlegt. Welche Rolle die Fälle für das Landratsamt und die Inzidenz spielen.

Ellwangen. Die systematische Testung in der Ellwanger LEA zur Eindämmung des Infektionsgeschehens wurde auch über die Osterfeiertage mit Unterstützung des DRK fortgeführt.

Insgesamt sind aktuell 50 Personen mittels PCR positiv auf COVID-19 getestet worden, erklärte die Pressereferentin des Regierungspräsidiums Stuttgart, Josephine Palatzky, auf Nachfrage der SchwäPo. "Diese Zahl liegt etwas höher als die in der Pressemitteilung vom 31. März genannten 36 positiven Schnelltestergebnisse." Das liege insbesondere an weiteren positiven Ergebnissen von Personen im Quarantänebereich für neue Direktzugänge, die bei Aufnahme immer mittels PCR getestet werden. Da diese Personen aber gesondert untergebracht seien und keinen Kontakt mit den Bestandsbewohnern hätten, stehen diese Fälle nicht in Bezug zueinander, so Palatzky. Zusätzlich kam es in Familien, die isoliert untergebracht sind, bei Nachtestungen ebenfalls zu weiteren positiven Ergebnissen.

Derzeit gibt es keine schweren Verläufe und keine Personen sind in stationärer Behandlung, erklärte Palatzky. Ein Großteil der positiv Getesteten wurde zwischenzeitlich in die Isolierunterkunft nach Stuttgart verlegt. Weitere Verlegungen werden folgen, und: "Aktuell ist die Lage stabil." Die bisherigen Kontrolltestungen lassen darauf schließen, dass eine Eindämmung der Infektionen möglich sei, so Palatzky.

Bedeutung für Inzidenz

"Die Fälle in der Landeserstaufnahmeeinrichtung in Ellwangen werden in die Statistik des Ostalbkreises eingerechnet", erklärte die Referentin des Landrats, Katharina Oswald, auf Nachfrage der SchwäPo.Allerdings: "Sollte die Inzidenz im Ostalbkreis soweit steigen, dass eine Ausgangssperre verfügt werden müsste, wird das Ausbruchsgeschehen im Kreis bewertet werden. Es könnte gegebenenfalls darüber nachgedacht werden, Fälle, die auf einen spezifischen Ausbruch wie in der LEA zurückzuführen sind, herauszurechnen", schloss Oswald.

Zurück zur Übersicht: Stadt Ellwangen

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL