60 Ehrungen und ein neuer Vorstand

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Neuer und alter Vorstand der DLRG OG Ellwangen: Maximiliane Borst ist Nachfolgerin von Frank Müller

DLRG Ortsgruppe Ellwangen ehrt langjährige Mitglieder

Ellwangen. Sage und schreibe 60 Ehrungen waren bei der DLRG Ortsgruppe Ellwangen an diesem denkwürdigen Freitagabend letzte Woche für langjährige Mitglieder zu überreichen: ganze 53 Ehrungen für 10 Jahre Mitgliedschaft (Bronze), 5 Mitglieder halten seit 25 Jahren der DLRG die Treue (Silber). Frank Rohowsky bekommt für 40 Jahre das Ehrenabzeichen in Gold. Karl Rehe, DLRG-Urgestein und Ehrenmitglied, war selbst lange aktiv. Viele Ellwanger haben bei ihm das Schwimmen gelernt und erinnern sich gut an ihn: Er bekommt für eindrucksvolle 65 Jahre DLRG-Mitgliedschaft das Mitgliedsehrenabzeichen in Gold.

Nikolai Hübner vom Bezirk ehrte zusätzlich den ehemaligen Vorsitzenden Wolfgang Bauhammer im Namen des DLRG-Landesverbandes und des DLRG-Bundesverbandes für sein herausragendes Engagement mit der Ehrenurkunde in Silber mit Anstecknadel und dankte ihm für sein Engagement und seinen Einsatz. Er lobte die Ortsgruppe für ihre gute Schwimmausbildung und erfolgreiche, funktionierende Jugend. Diese sei der Grundstock für Erfolg und sichere die Weiterentwicklung der Ortsgruppe.

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurde die komplette Vorstandschaft turnusmäßig neu gewählt, alle Ämter konnten einstimmig neu besetzt werden und die neue Vorsitzende wurde Maximiliane Borst, die seither schon unter anderem als Technischer Leiter Einsatz in der Vorstandschaft aktiv war. Frank Müller trat nach 9 Jahren nicht mehr zur Wahl an und wird 2. Vorsitzender. Er gab einen Rückblick auf sehr erfolgreiche Jahre seiner Amtszeit und auf seine persönlichen „Highlights“, beispielsweise den Bau der neuen Wachstation am Kressbachsee, die erfolgreiche Einführung der digitalen Mitgliederverwaltung und die sehr gute Ausrichtung der Ausbildung.

Die Ortsgruppe hat unter dem Motto „Qualität macht Laune“ auch in der Pandemie gut durchgehalten und ist wie seither mit einer engagierten, aktiven Jugend, einer hervorragenden Ausbildung und einer aktiven Vorstandschaft und vielen ehrenamtlich tätigen Mitgliedern sehr gut aufgestellt. Besonders stolz zeigte er sich, dass selbst während der Pandemie der Rettungsschwimm-Trainingsbetrieb unter äußerst erschwerten Bedingungen zumindest teilweise weitergeführt werden konnte: Komplette Badschließung, danach reduzierte Teilnehmerzahl, Training am Kressbachsee und ständig ändernde Vorschriften waren ein ungewohntes Novum und forderten Kreativität. Nach zwei Jahren mit eingeschränktem Training konnte im Dezember sogar das „Nikolausschwimmen“ wieder stattfinden und unlängst der Trainingsbetrieb wieder voll starten.

Letzten Sommer konnten über 70 Kindern in 10 Kompaktschwimmkursen das Schwimmen beigebracht werden. Auch ein Schwimmkurs im sehr frischen Kressbachsee wurde versucht.

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