86 Staaten ächten Atomwaffen

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Der internationale Vertrag tritt am Freitag in Kraft. Ellwangen hisst Flagge der "Mayors for Peace".

Ellwangen. An diesem Freitag, 22. Januar, tritt der von der UN-Generalversammlung im Jahr 2017 angenommene Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft. Damit sind Atomwaffen ab jetzt völkerrechtlich geächtet und verboten.

Die Organisation "Mayers for Peace", ein von Hiroshima geführtes, weltweites Städtebündnis mit rund 8000 Mitgliedern, darunter 700 Städte in Deutschland, begrüßt das Inkrafttreten dieses Vertrages. Auch die Stadt Ellwangen ist seit dem Jahr 2004 Mitglied bei den "Mayers for Peace".

Als symbolisches Zeichen der Unterstützung hat die Stadt Ellwangen vor dem Rathaus deshalb die Mayers-for-Peace-Flagge gehisst. Mit Stand 8. Januar haben 51 Staaten diesen Vertrag ratifiziert und 86 unterzeichnet. Die Atommächte sind dem Vertrag nicht beigetreten. Auch Deutschland ist nicht dabei.

Der zivilgesellschaftlich auf den Weg gebrachte Vertrag geht auf die Aktivitäten der internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) zurück, die 2017 den Friedensnobelpreis erhielten. Die "Mayers for Peace" sind einer der rund 500 Partnerorganisationen von ICAN.

Weitere Informationen: www.mayorsforpeace.de

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