Akademie: Die Freude überwiegt

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Was die Stadt zum Grundsatzbeschluss der Akademie sagt und wie sie Situation in der Konversion beurteilt.

Ellwangen. Mit dem Grundsatzentscheid für den Standort Ellwangen und die Sanierung der Gesundheits- und Pflegeschule sind gleichzeitig die Pläne, die neue Gesundheitsakademie auf dem Gelände der Konversionsfläche der ehemaligen Reinhardt-Kaserne anzusiedeln, vom Tisch. Gut 1,6 Hektar Fläche waren in und rund um die ehemaligen Sanitätsgebäude dafür vorgesehen.

Anselm Grupp, Presseamtsleiter der Stadt Ellwangen, erklärt dazu: „Auch wenn die Gesundheitsakademie ursprünglich für das Kasernengelände vorgesehen war, so bedeutet die Verlegung in den Bereich des Klinikums keinen Rückschlag. Für die in der Kaserne vorgesehenen Gebäude gab es in der Vergangenheit auch andere Interessenten. Wir sind deshalb zuversichtlich und gehen davon aus, die Gebäude zeitnah einer anderen Nutzung zuführen zu können. Einen längeren Leerstand erwarten wir nicht.“

Parkplatzprobleme adressiert

Inmitten von Wohnbebauung fehlt es durch Klinikum, Pflegeschule und DRK-Landesschule bereits jetzt an der nötigen Infrastruktur. Und der Parkplatz-Suchverkehr rund um das Klinikum belastet ebenfalls schon jetzt die angrenzenden Wohngebiete. Grupp dazu: „Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist über die Stadtbuslinie und einer Haltestelle beim Klinikum sehr gut. Die Parkplatzsituation hingegen ist in diesem Bereich angespannt, weshalb wir von Anfang an bei allen Gesprächen die Frage angesprochen und mit dem Landkreis und dem Klinikvorstand diskutiert haben. Hier steht auch ein Vorschlag für eine Lösung im Raum, der wir aber im Moment nicht vorgreifen wollen.“

Grundsätzlich überwiegt die Freude. Grupp verdeutlicht: „Den Ausschlag für das Schwesternwohnheim hat zum einen die Nähe zum Klinikum gegeben. Hier ergeben sich Synergieeffekte mit dem Personal. Zum anderen ist die Gesundheitsakademie im Zusammenspiel mit der Schwesternschule dann langfristig als Bildungseinrichtung des Landkreises gesetzt und wird mit der Ansiedlung und dem Angebot von akademischen Lehrgängen noch an Bedeutung gewinnen“, versicherte Grupp.

Auch OB Michael Dambacher bekräftigte: „Wir sind sehr froh. Es ist wichtig, dass sich der Vorstand für Ellwangen entschieden hat. Und da eine Bestandsimmobilie des Kreises in unmittelbarer Nähe zum Klinikum existiert, ist diese Entscheidung auch absolut nachvollziehbar.“

Jürgen Kunze

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